13. April 2016 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
 
279. Mittwochsbrief – 13. April 2016
 
Willkommensfest
 
Ein sicherer Platz - Flüchtlingskinder an unserer Schule
 
 

Hilfsbereitschaft ist so etwas wie ein natürlicher Reflex. Geht es einem anderen schlecht, will man dessen Zustand verbessern.

Dies haben im vergangenen Jahr etliche Menschen bewiesen, als sie mit Willkommensbannern angereiste Flüchtlinge an Bahnhöfen begrüßten und sie vor Ort mit Suppe, Kleidung und Herzlichkeit versorgten. Das war ein erster Schritt. Im Weiteren geht es um das viel schwierigere Unterfangen: die Integration, die mehr ist als eine spontane Geste, sondern Jahre der Geduld und des sensiblen Einsatzes erfordert.

Nach Karneval hat unsere Schule zwei Kinder aufgenommen. Die siebenjährige G. aus Syrien besucht die zweite Klasse. Auch wenn sie sich offenabr wohl fühlt, merkt man wie viel Kraft es sie noch kostet, das Unterrichtsgeschehen über längere Zeit aufmerksam zu verfolgen. „Im Sprach- und Rechenunterricht bleibt sie meist sehr still, in der Handarbeit, im Turnen und in der Eurythmie und vor allem in den Pausen taut sie jedoch immer mehr auf und macht gut mit“, berichtet die Klassenlehrerin Simone Stach und fährt fort: „Besonders aber wenn es ans Schreiben geht, merkt man wie wenig sie derzeit versteht. Dafür sind die syrische Sprache und deutsch zu verschieden.“ Von den Mitschüler/Innen  wird das Mädchen aber längst als Teil der Gemeinschaft angesehen. Die Siebenjährige hat auf der Flucht eineinhalb Jahre mit ihrer Familie in der Türkei verbracht und braucht nun Zeit sich einzugewöhnen. Simone Stach freut sich aber, dass G. aber ganz offensichtlich an ihrer Bank im Klassenraum für sich einen sicheren Platz gefunden hat.

 
 

Ihre Familie stammt aus Aleppo, wo der Vater ein angesehener Geschäftsmann war. Er kann sich gut auf Englisch verständigen, seine Frau  kommuniziert mit einer marokkanischen Schulmutter auf Arabisch.  Nach der Ankunft in Deutschland  war die sechsköpfige Familie zunächst in einem Flüchtlingsheim untergebracht, nun konnte sie ihre erste Wohnung in Mörsenbroich beziehen. Ein Riesenglück  und ein großer Schritt in Richtung Integration – auch wenn sich die Eltern mit ihren Kindern einen Raum teilen müssen.

„Damit es mit der Sprache besser klappt, bekommt G. zweimal pro Woche Unterstützung von Frau Götze aus der OGS und einmal wöchentlich von Hajjar aus der 12.Klasse, der Schwester von Omar, der bei mir in der Klasse ist und dessen Mutter sich mit  der Familie aus Syrien angefreundet hat“, erzählt Simone Stach.

Ihr 14 jähriger Bruder ist in der sechsten Klasse von Mareike Temmen und wird von zwei marokkanische Schülerinnen aus der elften Klasse beim Deutschlernen unterstützt. Außerdem helfen abwechselnd vier Schulmütter und eine ehemalige Waldorfschülerin mit von Frau Temmen vorbereiteten Materialen dem syrischen Jungen. Eine davon ist Sandrah Mungenast. Sie erzählt: „Er ist sehr pfiffig. Er beherrscht englisch schon recht gut und wenn ihm Worte fehlen, zeichnet er auf, was er zum Ausdruck bringen möchte oder er nimmt mathematische Mittel wie die Darstellung in Prozent zur Hand. Er beherrscht die lateinischen Buchstaben bereits perfekt und schreibt sogar schon von links nach rechts, was ihm zuvor Schwierigkeiten bereitete.“

 
 

Anfang März war die Rudolf Steiner Schule auch auf dem Willkommensfest für Flüchtlinge am Quellenbusch vertreten. Dort  waren Ingrid Steed und Inga Feige mit einem Filzstand dabei.

Mareike Temmen und Simone Stach stellten mit mitgebrachten Narzissen- und Hyazinthenzwiebeln gemeinsam mit Flüchtlingen kleine Gestecke in Körbchen zusammen, die diese dann behalten durften. Eine schöne Geste des  Wurzelschlagens für die Bewohner des neueröffneten Heimes an der Karlsbaderstraße.

A.Vogelgesang  

 
 
 
 
 

Willkommen im Haus der Temperamente!

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Zeigst du eine gewisse Neigung zu pochender Stirn und hochrotem Kopf, begleitet von gelegentlichen verbalen Ausbrüchen, welche nicht selten zu einer Erhöhung deines monatlichen Hausratversicherungsbeitrages führt?
Oder bräuchtest du die doppelte Lebenszeit eines Menschen, um all dein Tun und Handeln mit höchster Sorgfalt zu überdenken?
Bist du stets positiv, aufgeschlossen und lässt dich nicht von deiner Wolke herunter holen?
Oder findet ein jeder dich mit höchster Wahrscheinlichkeit tropfnass unter der Wolke stehend?

Menschen weisen die verschiedensten Temperamente auf. Doch was geschieht, wenn sich ein Choleriker plötzlich in eine phlegmatisch veranlagte Person verliebt? Und diese dazu längst einem anderen versprochen ist, den sie nicht liebt? Das Chaos scheint unabwendbar… Kann die Liebe wirklich alle Hindernisse und Intrigen überwinden?
Vielleicht erkennst du dich selber in der einen oder anderen Situation wieder.
Vivien Kuh, Schülerin der 8. Klasse

Das Haus der Temperamente
Klassenspiel der 8. Klasse
Schüleraufführung am 28.4.2016
Weitere Aufführungen am 29./30. April um 19.30 Uhr
sowie am 1. Mai um 18 Uhr.

 
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Fortbildung für Intuitive Pädagogik

Anfang Februar fand in unserer Schule ein Wochenende zum Thema Intuitive Pädagogik mit den Dozenten Pär Ahlbom, Merete Lövlie und Dieter Schwartz statt. Auf dem Programm standen Themen wie Spielen, Kommunikation, Malen und Stimmübungen. Von Übungen, die immer wieder gleich oder ähnlich waren bis zu waghalsigen Experimenten gab es eine große Bandbreite, in der jeder Teilnehmer sich sortieren konnte und immer wieder aufgefordert war hinzugucken: Wo stehe ich? Wie stehe ich im Leben? In sehr freilassender und konstruktiver Art verstanden es die Dozenten, jedem Teilnehmer Raum für sich selbst zu geben.
Schule und Kindergarten trugen einen großen Teil zu der guten Stimmung bei, Dozenten, Organisatoren und Teilnehmer fühlten sich willkommen und unterstützt in ihrem Tun.

Das nächste Wochenende dieser Art wird im September in unserer Schule stattfinden. Wer nicht so lange warten möchte, kann vom 22.04.-24.04. nach Maastricht kommen. Auch dort wird die Fortbildung in deutscher Sprache stattfinden, für die Niederländer gibt es Übersetzungen. Anmeldungen über das Freie Bildungswerk
in Köln.

Spielabende mit Übungen aus dieser Fortbildung finden immer am 2. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Kindergarten statt.

Volle Ladung Eurythmie

FORUM EURYTHMIE   
20 Stunden Eurythmie an 4 Tagen!


Dieses Jahr findet dieses Festival der Eurythmie zum 13. Mal an vier Tagen vom 4.-7. Mai 2016 in Witten statt.

Waldorfschüler, Eurythmiestudenten, Bühneneurythmisten aus der ganzen Welt zeigen das ganze, vielfältige Spektrum der Bühneneurythmie.

Jeden Tag ca. 4 Stunden Eurythmieaufführungen: 
Mittwoch ab 18 Uhr, Do/Fr/Sa
am 16:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

Für die Schüler gibt es tagsüber ein reichhaltiges Angebot an Workshops.
Weitere Informationen zu den Aufführungen unter: www.wittenannen.net/forumeurythmie/2016/

Fragen auch gerne an Veronika de Vries devries@waldorfschuleduesseldorf.de


BIETE

DDH in Ludenberg, Grundstück 405 qm, Wohnfläche 120 qm, Tel. 01632521072

 
 
 
 
 

BücherStube

Erstklassige Bücher
aus 2. Hand
Öffnungszeiten:
Do. 8 - 12 Uhr, Fr. 8-13 Uhr
und zu allen Festen.
Eingang an der Rückseite des Saalbaus, neben dem „Fuchsbau“ der OGS.

 

Stoff und Spiel

Liebe Kunden, 
wir haben schon die ersten Stiftemäppchen für die kommende erste Klasse genäht, auch gibt es nach wie vor die Möglichkeit, das Stiftemäppchen nach den eigenen Fähigkeiten teilweise oder ganz selber herzustellen.
Gerne können wir für Sie Schulranzen bestellen.
Ihr Stoff und Spiel Team

BIOraum

Liebe Kunden, 
es gibt ein erweitertes Sortiment an Emilflaschen mit vielen verschiedenen Motiven.
Ihr BIOraum-Team

 
 
 
 
 

Termine

Mittwoch, 13.04. 20.00 Uhr EA Klasse 6
Mittwoch, 20.04. 20.00 Uhr Elternabend der Klasse 3gelb (Terminänderung!)
Donnerstag, 21.04. 18.30 - 20.15 Uhr Schulkonferenz
Samstag, 23.04. 8.00-13.00 Uhr Geländetag
Dienstag, 26.04. 20.00 Uhr Elternabend 3rot

Kiga Termine
Donnerstag, 14.04. 20.00 Uhr Elternabend in allen drei Gruppen
Periodische Termine:
Elterncafé / Handarbeitskreis: Do von 8:30 bis 12:00 Uhr
Initiativkreis: i.d.R. jeden 2. Do/Monat um 8:30 Uhr
Leih- und Stöberbücherei: donnerstags von 8:00 bis 9:00 Uhr
Elterncafé mit pädagogischem Thema: i.d.R. jeden 4. Do/Monat um 8:30 Uhr
Vorstandssitzung: i.d.R. jeden 3. Mo/Monat um 20:00 Uhr
Rudolf Steiner Kindergarten Gerresheim e.V.
Diepenstr. 15, 40625 Düsseldorf, Tel:  0211-23 41 07, Fax: 0211-621 81 55
 
Zitat
 
 
 
 

273. Mittwochsbrief

Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Andrea Vogelgesang Tel.: 0211/6790245, Katharina Meyer, Oda Sabelberg, Stefan Kehrer,
Dirk Hauf, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor.
Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458
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