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„Klang und Aufbau lebendig zusammenzubringen“
Zum Abschied der Unter- und Mittelstufen- Französischlehrerin Hedwig Connert Als Hedwig Connert an der Diepenstraße begann, war das Schulgelände noch weit von seinem heutigen Erscheinungsbild entfernt: Nur ein Pavillon stand am See mit den daneben liegenden heutigen Werkräumen. Hier gab sie 1985 ihre erste Probestunde in Französisch in der ersten Durchgangsklasse von Frau Piel.
„Ich hatte zuvor drei Jahre am Luisengymnasium Kunstgeschichte unterrichtet, Französisch aber noch nie“, erinnert sich die studierte Romanistin und Kunstwissenschaftlerin. „Insofern habe ich damals einfach improvisiert, Spiele und Dialoge mit den Kindern gemacht. Die Freiheit, dies gerade auch im Sprachunterricht tun zu können, ist mir bis heute wichtig geblieben“, fügt sie hinzu. Immer wieder vermuten Eltern und Schüler, dass Frau Connert Französin wäre, dabei stammt sie aus dem ehemals zur österreichischen Monarchie gehörenden Siebenbürgen. Zu Hause wurde nur hochdeutsch gesprochen und sie besuchte deutsche Schulen. Zusätzlich ist sie mit der Landessprache Rumänisch und einem siebenbürgischen alten Dialekt aufgewachsen, der dem Mittelhochdeutschen vergleichbar ist. In der Schule lernte sie Latein, Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch, später im Studium kam noch Italienisch dazu. Wenn man sie fragt, warum sie bei dieser reichen Bandbreite letztendlich Französischlehrerin wurde, antwortet sie klar: „Ich habe zwar eine Liebe zu allen Sprachen, aber das Französische ist mir Heimat geworden. Darin liegt für mich solch eine Herzenskraft, es kommt aus dem Inneren und gleichzeitig übermittelt es eine ganz bestimmte Kultur von Bildung und Höflichkeit. “Und genau dies bringt sie ihren Schülern nun schon seit drei Jahrzehnten nahe. Neben der Vermittlung von Landeskunde greift sie das freie Spielerische der Sprache ebenso auf wie die Struktur. Spracherwerb vergleicht sie mit Tanzenlernen: Einerseits müsse man der Musik, also dem Klang, folgen, sich gleichzeitig aber auch die Schritte und damit den Aufbau aneignen. Und wie bei einen Instrument das tägliche Üben unbedingt erforderlich ist, achtet sie auf regelmäßiges Wiederholen und Festigen der Vokabeln und der Grammatik. „Das Wesentliche ist es immer, diese beiden Seiten lebendig zusammenzubringen. Das Spiel und die Leichtigkeit benötigen eben auch ein Gerüst, um Verständnis und Tiefe zu entwickeln.“ Legendär an unserer Schule sind längst Frau Connerts Französischspiele „Au marché“ in der dritten und „Au café“ in der sechsten Klasse geworden, die genau dies zeigen. Hier schlüpfen die Kinder in den szenischen Sequenzen nicht nur in ihre Kostüme, sondern auch in die lebendige Sprache und Ausdrucksweisen, zudem wird Wert auf eine gute Aussprache gelegt. „Dabei werden die Schüler auf die praktische Anwendung der Fremdsprache vorbereitet und nach einem Aufenthalt in Frankreich erzählen mir einige immer wieder stolz von ersten spürbaren Erfolgen, wenn sie Gelerntes zum Beispiel beim Einkaufen anwenden konnten.“
Nun endet die lange Französisch-Epoche von Hedwig Connert an unserer Schule, beachtliche dreißig Jahre, in denen sie auch die heutige 12 a als Klassenlehrerin durch die Unterstufe führte und dies als eine besonders wertvolle Erfahrung in Erinnerung hat. Sie gestaltete den Hauptunterricht und legte neben fachlichen Inhalten großen Wert darauf, bei den Kindern Sozialverhalten und Lerntechniken grundlegend anzulegen. In all den Jahren gab sie darüber hinaus immer wieder auch Epochen in Kunstgeschichte in der neunten und zehnten Klasse. „Im Rückblick kann ich sagen, dass ich dankbar bin, so lange an dieser schönen Schule gewesen zu sein“, schließt die Lehrerin ihr Resumée ab. Ein bisschen wird sie den Schülern aber weiterhin erhalten bleiben, zumindest denjenigen, die ihre Französich-AG - Angebote in den Nachmittagsstunden wahrnehmen. Dort unterstützt sie die Heranwachsenden nicht nur in Französisch, sondern bietet ab und an auch Kunstfahrten nach Paris an. Halbjährlich wird sie damit also an der Schule präsent sein, die andere Hälfte des Jahres plant sie im Ausland, wo hauptsächlich - das lässt sich ja erahnen….
A. Vogelgesang |
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Besuch vom Bäckman
Die beiden dritten Klassen 3g und 3r bekamen am 31. Mai Besuch vom BÄCKMAN, einer Backstube auf Rädern, in der sie zusammen mit Johannes Dackweiler von der Hercules-Bäckerei Brötchen gebacken und ein gemeinsames Frühstück eingerichtet haben. |
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Der Künstlerische Abschluss der Klassen 12 a und 12 b
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Das erste Mal stehen Waldorfschüler bereits in der ersten Klasse in ihren seidenen Kleidern auf der Bühne im Saal. Am kommenden Freitag, 10.6. um 19.30 Uhr wird es für die 12 a und 12 b das letzte Mal sein, zumindest was ihre Schulzeit betrifft. Sie und ihre Lehrer laden mit Arbeiten aus den verschiedenen Bereichen der Musik, Sprache, Lyrik, Drama und Humoristischem herzlich zum Eurythmieabschluss ein. Entsprechend der jeweiligen Altersstufe haben sie all die Jahre gelernt, die in den Sprach- und Gesangsorganen als Intention vorhandenen Bewegungen im Raum sichtbar zumachen: Durch den Einsatz von Armen und Beinen und der ganzen Gestalt, sowohl einzeln als auch in der Gruppe. Dabei werden Laute der Sprache, Reime und die Struktur von Gedichten einerseits und Motivgestaltung, Rhythmus, Takt, Melodie und Harmonie der Musik andererseits zum Ausdruck gebracht. Fantasie, Vorstellungs– und Einfühlungsvermögen, Geschicklichkeit, Selbstbeherrschung, Geistesgegenwart und Interpretationsfähigkeit werden darüber gebildet. So verfügen die Heranwachsenden bis zum Ende ihrer Waldorfzeit in diesem Fach über weit mehr als das gern bediente Vorurteil, ihre Namen tanzen zu können… A.V. |
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Klassenfahrt der 12 b
Wir hatten eine sehr entspannte Klassenfahrt bei schönstem Wetter. Gewohnt haben wir in Lido di Camaiore am Mittelmeer und wir unternahmen Ausflüge nach Pisa, Pistoia, Siena und Florenz. In jeder Stadt besuchten wir zunächst gemeinsam kunsthistorisch interessante Orte, danach zeichneten die SchülerInnen und erkundeten die Städte selbstständig. Besonders gefallen hat uns die Stadt Pistoia, die abseits der Touristenströme liegt. Der Dom Sankt Zeno besitzt erhaltene Reste einer ersten Kirche aus dem siebten Jahrhundert. Außerdem kann in Pistoia eine fantastische Kanzel von Pisano bewundert werden und das Ospedale del Ceppo mit seinen berühmten Keramikbildfriesen von Giovanni della Robbia. Am schönsten ist aber der große untouristische Wochenmarkt mit seinem italienischen Alltagsleben. Dort entstanden auch bei vielen Schülern die lebendigsten Zeichnungen. Jens Jensen |
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Liebe Kunden, es gibt wieder frisch geschlachtete Brathähnchen und Suppenhühner vom Biolandhof in Velbert. Vorbestellungen bis Mo, 13.6., Abholung am Fr, 17.6. Ihr BIOraum-Team |
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Stoff und Spiel
Liebe Kunden, wir führen alles, was für die "Erstaus- stattung" für das erste Schuljahr benötigt wird. Gerne fertigen wir die Stiftemäppchen nach Ihren individuellen Wünschen an. Ihr Stoff und Spiel- Team |
BücherStube
Erstklassige Bücher aus 2. Hand Öffnungszeiten: Do. 8 - 12 Uhr, Fr. 8-13 Uhr und zu allen Festen. Eingang an der Rückseite des Saalbaus, neben dem „Fuchsbau“ der OGS. |
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Termine
Mittwoch, 8.6., 20 Uhr Elternabend Klasse 1 Fr, 10.6.,19.30 Uhr, Festsaal: Eurythmieabschluss der beiden 12. Klassen Sa, 11.6., 9-16 Uhr, Haus am See: Präsentation der Biographiearbeiten der 8. Klasse Mo, 13.6. 20 Uhr Elternabend der Klasse 3gelb Mi, 15.06.2016, 20 Uhr Elternabend der Klasse 6 Sa, 18.6., 8-13 Uhr Geländetag
Termine KIGA Do, 9.6. 20 Uhr Elternabend Monden- und Sternengruppe Sa, 11.6. 8.30-13.00 Uhr Elternarbeitssamstag Sternengruppe
Periodische Termine: Elterncafé/Handarbeitskreis: Do von 8:30 bis 12:00 Uhr Initiativkreis: i.d.R. jeden 2. Do/Monat um 8:30 Uhr Leih- und Stöberbücherei: donnerstags von 8:00 bis 9:00 Uhr Elterncafé mit pädagogischem Thema: i.d.R. jeden 4. Do/Monat um 8:30 Uhr Vorstandssitzung: i.d.R. jeden 3. Mo/Monat um 20:00 Uhr Rudolf Steiner Kindergarten Gerresheim e.V. Diepenstr. 15, 40625 Düsseldorf, Tel: 0211-23 41 07, Fax: 0211-621 81 55 |
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283. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Andrea Vogelgesang Tel.: 0211/6790245, Katharina Meyer, Oda Sabelberg, Stefan Kehrer, Dirk Hauf, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor.
Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458
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