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Zukunftsimpuls Jahresarbeit
Zugegebenermaßen sind die Jahresarbeiten in der Schulgemeinschaft bei den meisten nur dann präsent, wenn sie vorgestellt werden, also immer im Herbst – außer natürlich bei den Schülern der jeweils 11. bzw. 12 Klasse, die immerhin ein Jahr lang „schwitzen“ müssen. Mit dem Abschluss des Vortrags auf der Bühne, dem Absolvieren der Colloquien und schließlich dem Zusammenräumen des Ausstellungsstandes, ist aber bei längst nicht allen das (gewonnene) Interesse an ihrem „Spezialgebiet“ erloschen. Ganz im Gegenteil: die Erfahrungen geben häufig einen Impuls für Zukunftspläne. |
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So ist es zum Beispiel bei Charlotte Pommer der Fall, die gerade ihre Abiturklausuren hinter sich gebracht hat und nun noch auf die mündlichen Prüfungen wartet. Da hat sie Zeit, ihre Vorstellungen von den nächsten Schritte zu konkretisieren. „Meine Jahresarbeit hat mich geprägt und zu meiner Entscheidung, ein Freiwilliges Jahr in Israel zu machen, beigetragen", erzählt sie.
Ihr Thema hieß "Flucht, Asyl & Migration" und obwohl nunmehr knapp zwei Jahre vergangen sind, wirken Erlebnisse, Begegnungen und Erkenntnisse noch deutlich nach. Insbesondere der Kontakt mit Menschen verschiedenster Herkunft, somit auch unterschiedlicher Kulturen faszinierte sie. Ihr Fazit: „Mir ist bewusst geworden, wie viel wir voneinander lernen können: Die Einwohner aus einem Land sind mir hinsichtlich ihrer Hilfsbereitschaft aufgefallen, jene eines anderen Landes wegen ihrer unbeschreiblichen Stärke, das eine Volk auf Grund seiner sympathischen Direktheit, die Menschen einer anderen Kultur auf Grund ihrer Spontanität.“
Die damals Siebzehnjährige hatte im Laufe eines Jahres verschiedene Bereiche in der Düsseldorfer Flüchtlingsarbeit kennengelernt: Bei der Kinderbetreuung in einer Unterkunft an der Heyestraße, in der sie sogar noch bis vor kurzem ehrenamtlich aktiv war, hat sie zum ersten Mal hautnah mitbekommen wie die geflüchteten Menschen hier leben müssen. Die Unpersönlichkeit der langen Flure, die Enge der Zimmer, die viele Menschen wochen-, monate-, ja manchmal sogar jahrelang aushalten müssen. „Eine junge Frau aus Afghanistan, der ich Deutschunterricht gab, erzählte von permanentem Krach und davon, dass ungestörtes Schlafen ein 'Traum' sei. Eine Privatsphäre fehle völlig. Das relativiert die eigenen Problem, die wir hier haben sofort…“, gibt Charlotte zu bedenken.
Beim Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund (EAE) sah sie wie im Minutentakt Männer, Frauen und Kinder - gezeichnet von ihrer langen Reise ankamen und aufgrund der Überbelegung zum Teil auf ihren Koffern schlafen mussten.
Und doch war sie immer wieder von der Herzlichkeit, Stärke und Ausdauer der Asylsuchenden beeindruckt. So wie von der jungen Afghanin, die mittlerweile sogar an einer Fachhochschule studiert.
Eher nüchterne Erfahrungen machte sie als Zuschauerin bei Verhandlungen zu Asylverfahren im Verwaltungsgericht Düsseldorf. Da ging es um all die politischen Geschichten, die hinter einer Person stehen und schlichtweg um die Frage: Dürfen sie bleiben oder nicht? Auch während eines Praktikums bei der Ausländerbehörde, erfuhr sie wie Mitgefühl und Empathie für Flüchtlinge zur Nebensache wurden. Der Fokus lag darauf, Gründe für eine Ausweisung zu finden.
Der Einblick in die unterschiedlichsten Kulturen hat die Schülerin fasziniert und in dem Entschluss bestärkt, sich auch in Zukunft für eine offene, respektvolle und friedliche Gemeinschaft einzusetzen. Dies möchte sie ab diesem Sommer im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes in Israel in Beit Elisha in einer Camphill-ähnlichen Einrichtung umsetzen.
Damit sind allerdings auch erhebliche Kosten verbunden und die Freiwilligen müssen sich einen Unterstützerkreis aufbauen. So setzen sie sich bereits im Vorfeld intensiv mit ihrem Vorhaben auseinander. Bei Stoff & Spiel liegen einige Ausdrucke von Charlotte Pommers Flyer aus, dem nähere Informationen zu dem Projekt und über Unterstützungsmöglichkeiten zu entnehmen sind.
Zur Ausstellung einer Spendenbescheinigung kann unter folgender Nummer Kontakt zu Charlotte Pommer aufgenommen werden: Tel. 0211 9891469
Andrea Vogelgesang |
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Die 12. Klasse - Abschluss der Waldorf - Schulzeit
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In der 12. Klasse kommt alles, was in der Waldorfschulzeit angelegt wurde, menschenkundlich gesehen zum Abschluss, es soll nicht nur blühen, sondern auch Früchte tragen. In dieser Hinsicht bedeutet der künstlerische Abschluss (20./21. Mai und 10. Juni) weit mehr als ein bunter Abend zur Unterhaltung. Er soll Zeugnis ablegen von dem, was die Schüler von den erlernten Inhalten im Bereich der Künste ergreifen, sei es aus der Lyrik, dem Schauspiel oder der Eurythmie, um es nun präsentieren. Als Ganzes gesehen ist die 12. Klasse eine Jahrgangstufe mit vielen wichtigen Stationen auf dem Weg zur eigenen Reife: die Jahresarbeiten, zu denen es u.a. gehört, vor einem Kolloquium die selbstgesetzten Ziele im Verhältnis zum Ergebnis im Rückblick kritisch zu reflektieren, selbstverfasste Selbsteinschätzungen in den Praktika, Assessmentübungen mit Personalleitern unterschiedlicher Firmen, eine Kunstfahrt als Spurensuche in die Vergangenheit, aber auch praktische Dinge wie das Herstellen eines Albums als individuelle und doch in die Klassen- oder Schulgemeinschaft eingebundene Form der Zusammenschau der Schulzeit. In diesem letzten Waldorf-Schuljahr kann menschenkundlich eine Abrundung der Jugendzeit geschaffen werden, deren Früchte in der Zukunft aufgehen sollen.
Die 12a wird sich mit einem Liederabend im Chor und mit einstudierten Soli präsentieren und am 10. Juni nochmal mit Eurythmie auf der Bühne stehen, da sie den Dramateil des Künstlerischen Abschlusses bereits mit ihrem selbstinszenierten Klassenspiel "Die Welle" nach einem Theaterstück von Reinhold Tritt im Februar umgesetzt hat.
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Die 12b lädt am 21. Mai um 19.30 Uhr zum dramatischen Teil des künstlerischen Abschlusses zum "Fernsehabend der 12b".
A.V. |
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Waldorf in Wort und Bild You tube
Seit kurzem gibt es drei neue Filme auf der Waldorf-YouTube Seite. Sie sind in Kooperation von Lehrern und Schülern entstanden und geben lebendige Einblicke in verschiedene pädagogische Aspekte:
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Hospitationswoche an der Alanus Hochschule
Vom 17. bis 20. Mai öffnen die Dozenten der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn ausgewählte Veranstaltungen für Hospitanten. Von Stadtplanung über Philosophie bis zu Logistikmethoden können Studieninteressierte nach vorheriger Anmeldung Seminare und Vorlesungen besuchen. Auch aus der Bildenden Kunst, Schauspiel, Eurythmie und aus den pädagogischen Studiengängen können Veranstaltungen besucht werden. Am Campus II an der Villestraße gibt es zusätzlich täglich eine Campusführung und die Möglichkeit zur Studienberatung. Abends können alle Interessierten das öffentliche Kulturprogramm der Hochschule kennenlernen.
Am Mittwoch, 18. Mai um 19.30 Uhr, findet etwa ein Vortrag von Markus Gabriel, dem jüngsten Philosophie-Professor Deutschlands, statt. Die Ringvorlesung „Kinder, Kinder!“ widmet sich am Dienstag, 17. Mai um 19.15 Uhr, der herausfordernden Entwicklungsphase der Pubertät.
Im Anschluss an die Hospitationswoche findet am Samstag, 21. Mai, zum zweiten Mal in diesem Jahr der Tag des Waldorflehrers statt – eine Veranstaltung für Waldorflehrer und alle, die es werden möchten.
Programm und Anmeldung zur Hospitationswoche: www.alanus.edu/hospitationswoche |
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BIOraum
Liebe Kunden, wir wünschen Ihnen schöne Pfingstferien und sind am 18.5. wieder für Sie da. Ihr BIOraum-Team |
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Stoff und Spiel
Liebe Kunden, wir haben viele neue Kleinigkeiten für Kindergeburtstage und andere Feste. Ihr Stoff und Spiel- Team |
BücherStube
Erstklassige Bücher aus 2. Hand Öffnungszeiten: Do. 8 - 12 Uhr, Fr. 8-13 Uhr und zu allen Festen. Eingang an der Rückseite des Saalbaus, neben dem „Fuchsbau“ der OGS. |
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Termine
Mi, 11.05.2016, 20.00 Uhr Elternabend Klasse 2 Di, 17.05.2016 Pfingstferien Mi, 18.05.2016, 19.30 Uhr Elternabend Klasse 8 Fr, 20.5. bis Samstag, 21.05.2016 Drama-und-Musik-Projekt der Klasse 12b und 12a Mo, 23.05.2016 20.00 Uhr Elternabend Klasse 7
Termine KIGA Do, 12.05. 20.00 Uhr Gruppenübergreifender Eurythmie-Elternabend Di, 17. 5. Pfingstferien - Feriengrupppe Do, 19.05. 20.00 Uhr Mitgliederversammlung
Periodische Termine: Elterncafé/Handarbeitskreis: Do von 8:30 bis 12:00 Uhr Initiativkreis: i.d.R. jeden 2. Do/Monat um 8:30 Uhr Leih- und Stöberbücherei: donnerstags von 8:00 bis 9:00 Uhr Elterncafé mit pädagogischem Thema: i.d.R. jeden 4. Do/Monat um 8:30 Uhr Vorstandssitzung: i.d.R. jeden 3. Mo/Monat um 20:00 Uhr Rudolf Steiner Kindergarten Gerresheim e.V. Diepenstr. 15, 40625 Düsseldorf, Tel: 0211-23 41 07, Fax: 0211-621 81 55 |
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281. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Andrea Vogelgesang Tel.: 0211/6790245, Katharina Meyer, Oda Sabelberg, Stefan Kehrer, Dirk Hauf, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor.
Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458
www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de
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