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Kunst, Kultur und Sprache – Die neue Französischlehrerin Jasmin Chanine
Mit Beginn des neuen Schuljahrs unterrichtet Jasmin Chanine in den Klassen 4G, 6 und 12 Französisch an unserer Schule, aber bereits seit Februar hat sie bei Herrn Pouthier, Herrn Kloecker und Frau Connert hospitiert, um sich in das waldörfliche Unterrichtsgeschehen einzuarbeiten. Sie hat ein abgeschlossenens Studium in Kunstgeschichte mit dem Nebenfach Französisch, das sie an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf begann und in Lausanne 2014 mit dem Master abschloss.
Während der Studienzeit hat sie im Rahmen der Museumspädagogik u.a. im Kunstpalast, im Museum Ludwig und auch im Guggenheim New York mitwirken und praktische Erfahrungen sammeln können. Eine gute Voraussetzung für einen fächerübergreifenden Unterricht aus Kunstgeschichte und Sprache, den sie nun an der Diepenstraße in der Oberstufe umsetzt. „Ich lasse Aspekte der Kunst- und Kulturgeschichte immer wieder mit einfließen und bearbeite mit den Zwölftklässlern ebenso zeitgenössische Themen, indem wir unter anderem Nachrichten auf Arte oder tele5 schauen. Dadurch wird die Mündlichkeit gestärkt und somit die Hemmschwelle, sich in der Fremdsprache zu äußern gesenkt“, kommentiert die Dreißigjährige. Ihr ist es wichtig eine stetig wachsende Begeisterung für Kunst, Kultur und Sprache bei den Schülern gleichzeitig anzulegen. Bei ihr wiederum wurden Begeisterung und Interesse an der Waldorfpädagogik über die Beschäftigung der Farblehre mit Johannes Itten und über die Liebe zum Tanz geweckt, der nach Rudolf Steiner weniger Konventionen als einem freigeistigen künstlerischem Ausdruck folgen sollte. Bei der Unterrichtsgestaltung in der Unterstufe legt Jasmin Chanine - die mit einer deutschen Mutter und einem libanesischen Vater aufwuchs und bereits seit der Kindheit mit der französischen Sprache vertraut ist - viel Wert darauf, spielerisch die natürliche Neugier für die Fremdsprache zu wecken. Dabei konnte sie im Übrigen selbst so einiges von den Kindern lernen. „In Hinsicht auf den rhythmischen Teil brachten mir die Viert- und Sechstklässler mit Liedern und Gedichten unbewusst so einiges bei und waren mir eine große Hilfe im Unterricht, denn zu Anfang war mein Repertoire noch nicht so umfassend“, berichtet die junge Lehrerin und fügt hinzu, dass sie demnächst mit ihrer Kollegin Frau Jacobs eine Fortbildung in Frankreich besuchen wird. Und damit noch nicht genug: parallel zu ihrer Arbeit promoviert sie derzeit in Kunstgeschichte. A. Vogelgesang |
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Digital Immigrants… Die Bedeutung der Medienkunde für Schüler
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Der Mensch kommt mit Anlagen, nicht aber mit bereits ausgebildeten Fertigkeiten auf die Welt. Diese gilt es erst einmal anzulegen und zu fördern: und zwar die analogen und die digitalen. Gerald Lembke, Leiter des Studiengangs Digitale Medien an der Dualen Hochschule in Mannheim betont, in seinem Buch "Die Lüge der digitalen Bildung", dass es für Kinder zunächst bedeutsam sei, die primären Kulturtechniken, also Lesen, Schreiben und Rechnen richtig einzutrainieren. Auch soziale Fähigkeiten und insbesondere die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit müssten ausgebildet werden - und das, bevor junge Menschen digital unterwegs seien.
An unserer Schule fließt der Umgang mit den neuen Medien ab der Mittelstufe in den Unterricht ein. Dabei machte der Deutschlehrer Franz Glaw folgende Beobachtung: „Die Kinder der achten Klasse haben beispielsweise Zeitungsseiten zum Thema Bertha Benz gestaltet. Dabei kamen sehr beeindruckende individuelle Ergebnisse heraus, die von einem hohen Gestaltungswillen zeugten. Wenn in späteren Schuljahren digital erstellte Arbeiten abgegeben werden, sehen die Resultate alle gleich aus und es fehlt die kreative Gestaltungskraft.“ Von "digital natives" könne also keine Rede sein. Der anfängliche Umgang mit einigen Programmen ließe sich zwar relativ leicht erlernen, aber um inhaltlich und graphisch differenziert und anspruchsvoll zu arbeiten, bedürfe es intensiver Übung.
Ab der 9. Klasse werden die Heranwachsenden von Herrn Glaw und Herrn Grygo mit Elternunterstützung in die Grundkonzepte der digitalen Gestaltung eingeführt, um sie bei der Erstellung ihrer Berichte zum Landwirtschaftspraktikum anwenden zu können. Ziel ist es, dass sie nicht einfach nach Vorlagen arbeiten, sondern fähig sind, ihren individuellen Ausdruck in der digitalen Umsetzung sichtbar zu machen. Während des Praktikums auf einem Hof geht es natürlich hauptsächlich zunächst um die analogen Erlebnisse vor Ort, die die Jugendlichen erst mal handschriftlich notieren oder in Fotos festhalten. „Zurück in der Schule werden dann in Kleingruppen Methoden der Bildgestaltung, des Layouts und der Medienkunde an die Schüler herantragen.
Dabei handelt es sich nicht um ein Extrafach, sondern die Inhalte fließen anhand anstehender Themen immer wieder in den Unterricht mit ein“, kommentiert Franz Glaw. Entsprechende Kenntnisse werden in den folgenden Schuljahren anhand der Themen Bewerbungs- schreiben, Bericht zum Sozialpraktikum und schließlich bei der Gestaltung der Jahresarbeit weiter ausgebaut. Aus den Erfahrungen also wird deutlich, dass die gerne im Hinblick auf die jüngere Generation verwendete Bezeichnung „digital native“ durch „digital immigrant“ ersetzt werden und die Festigung analoger Fähigkeiten vorangehen muss. Auch Gerald Lembke findet dafür klare Worte: „Wenn ich nicht in der Lage bin, richtig abzuschreiben, dann brauche ich auch keinen Computer.“ A. Vogelgesang
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Kleine Sprachkunde
Was unter "learning by doing" zu verstehen ist, weiß eigentlich jeder – überall auf der Welt. Will man diesen Ausdruck nun ins Französische übertragen, stellt sich das gar nicht so leicht dar. So hat Herr Kloecker darauf hingewiesen, dass der Ausdruck "on apprend en faisant" (Titel: Ausgabe 285) wenig Sinn ergebe und man korrekterweise "on apprend en agissant" oder "on apprend par l'expérience" verwenden müsse. So bitten wir unsere Leser, diese beiden Varianten in ihren Köpfen abzuspeichern und die andere schnellstmöglich zu "löschen".
Wir danken Herrn Kloecker sehr für diesen Hinweis bzw. die Klarstellung, und hoffen damit, wie er hinzufügte, Nachahmer der sogenannten "faux amis" auszuschließen. „Dies sind eigentlich weniger falsche Freunde, als Fehler, die sich einschleichen, wenn man etwas allzu wörtlich übersetzen möchte“, kommentiert der Französischlehrer. A.V. |
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Bücherstube
Erstklassige Bücher aus 2. Hand Öffnungszeiten: Do. 8 - 12 Uhr und Fr. 8-13 Uhr und zu allen Festen. Eingang an der Rückseite des Saalbaus, neben dem „Fuchsbau“ der OGS. Donnerstags von 8-12 Uhr betreut Alwine Wickenbrock den Verkauf und gleichzeitig den Handarbeitskreis, der parallel dort stattfindet. Interessierte können gerne mitmachen. |
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BIOraum
Liebe Eltern,
Wir haben wieder eine große Auswahl Emil-Flaschen!
Ihr BIOraum-Team |
Stoff und Spiel
Liebe Eltern,
Wir haben neue Tücher für den Herbst und Winter bestellt!
Ihr Stoff und Spiel Team |
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Suche
Wir suchen für unsere Tochter Luna-Sophie, 5. Klasse bei Herrn Wodin, die erst in der 4. Klasse als Quereinsteigerin auf die Schule gekommen ist, eine Nachhilfe für Französisch. Bei Interesse bitte unter torsten-schedler@t-online.de oder Mobil 01735466049 melden. Vielen Dank, Torsten & Anita Schedler |
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Termine
Mittwoch, 21.09.2016, 20 Uhr Elternabend, 6. Klasse
Freitag, 23.9.2016 Interne Monatsfeier
Samstag, 24.9.2016 Öffentliche Monatsfeier und HERBSTFEST (Schulpflicht) |
Termine KIGA
Periodische Termine: Elterncafé / Handarbeitskreis: Do von 8:30 bis 12:00 Uhr Initiativkreis: i.d.R. jeden 2. Do/Monat um 8:30 Uhr Leih- und Stöberbücherei: donnerstags von 8:00 bis 9:00 Uhr Elterncafé mit pädagogischem Thema: i.d.R. jeden 4. Do/Monat um 8:30 Uhr Vorstandssitzung: i.d.R. jeden 3. Mo/Monat um 20:00 Uhr
Rudolf Steiner Kindergarten Gerresheim e.V. Diepenstr. 15 40625 Düsseldorf Tel: 0211-23 41 07 Fax: 0211-621 81 55 |
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286. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de Andrea Vogelgesang Tel.: 0211/6790245, Katharina Meyer, Stefan Kehrer, Dirk Hauf, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor. Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458 www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de |
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