289. Mittwochsbrief – 23.11. 2016
 
 
Das Landwirtschaftspraktikum
 
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Analoge und digitale Erfahrungen

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Zuerst wird auf dem Feld geackert… und dann am Schreibtisch: da wird dann geschrieben, gemalt und geklebt. Dies steht  ganz im Zeichen der Waldorfpädagogik, die von Anfang an das Denken, Fühlen und Wollen anspricht. So war es auch bislang rund um das Landwirtschaftspraktikum in der neunten Klasse: nach den gelebten Erfahrungen auf einem Hof wurden Texte, Zeichnungen oder Fotografien zu Papier gebracht, schwarz auf weiß oder auf farbigem Untergrund, in einem ca. 20seitigen früher handschriftlichen Bericht.
Bereits im ersten Schuljahr bildet die Gestaltung der Hefte – auf analoge Weise versteht sich – einen wichtigen Bestandteil, wenn die Schüler mit Wachsblöcken Seiten grundieren, bevor Buchstaben oder Zahlen eingetragen werden. Inhalt und Darstellung sollen also in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Im vergangenen Jahr kristallisierte sich aus den Ergebnissen der Schulumfrage eindeutig der Wunsch nach erweiterter Vermittlung von Medienkompetenz als Teil des Schulkonzepts heraus. Daraufhin hat sich der Arbeitskreis Mediencurriculum gebildet, zu dessen erstem Projekt nun die Erstellung des Berichtes zum Landwirtschaftspraktikum am Computer gehört.

Bedeutung und Ablauf des Praktikums bleiben wie gewohnt, die Form des schriftlichen Abschlussberichtes verändert sich aber. Während des Hofaufenthaltes halten die Jugendlichen ihre Erfahrungen nach wie vor in handschriftlichen Notizen fest, die sie, zurück in der Schule, dann auf den Computer übertragen. „Der Abgabetermin dafür lag immer auf dem ersten Montag nach den Herbstferien und es war den Jugendlichen freigestellt, den Bericht von Hand oder mit dem Computer anzufertigen. In den letzten Jahren wurde der überwiegende Teil bereits digital erstellt. Anleitungen oder Hilfestellung seitens der Schule gab es allerdings nicht“, berichtet Wolfgang Grygo, der mit Franz Glaw und sachkundigen Eltern den Arbeitskreis betreut. Denn nicht nur der Umgang mit Designprogrammen, sondern auch mit Word und seinen Funktionen weist auf sehr unterschiedliche  Vorerfahrungen in der Schülerschaft hin und zeigt, dass sie gezielter Unterstützung bedürfen wie z.B., wenn Fotos nun nicht mehr ausgedruckt, sondern als Datei in das Layout integriert werden müssen. Franz Glaw betont: „Über die unterschiedlichen Vorerfahrungen in der Klasse wurde uns bewusst, dass wir langsam Schritt für Schritt und differenzierend vorgehen müssen. Unser Anliegen ist es ja, medienpädagogische Aspekte unterrichts- bzw. inhaltsbezogen immer wieder einzubeziehen. Wenn man bedenkt, dass noch das Feldmess- und Sozialpraktikum anstehen sowie die Jahresarbeiten, warten noch genug Gelegenheiten, sukzessive an Fortschritten und Fähigkeiten zu arbeiten.“

Und so kann man diesen ersten Durchlauf  zunächst auch als Anfang sehen mit all seinen Herausforderungen und Schwierigkeiten bzgl. der Realisierung, der letztendlich ein erster Schritt auf dem Weg zu zufriedenstellenden Ergebnissen sein soll. Es geht bei dem Medienprojekt darum, die individuelle Ausdrucksfähigkeit und die Gestaltungskraft vormals handschriftlich erstellter Arbeiten wie z.B. bei der Biografiearbeit in der 8. Klasse auf die digitale Ebene „hinüberzuretten“ bzw. auszudifferenzieren.

Ziel ist es damit, die Heranwachsenden zu befähigen, auch in standardisierten Software-
programmen individuelle Ideen und Fertigkeiten zum Ausdruck zu bringen. 
Bei alledem
darf aber nicht der tiefere Sinn des Landwirtschaftspraktikums, das jungen Menschen Einblicke in die unterschiedlichsten Arbeitsprozesse und -techniken in der Landwirt-
schaft schenkt, in den Hintergrund rücken.
Die Bandbreite an Erfahrungen ist mit der Versorgung der Hoftiere, Melken, Ausmisten, der Produktion von Milchprodukten, Säften etc. und dem sozialen Miteinander der Bauersfamilie sehr weit und bringt  wichtige Erfahrungen in einem Lebensalter mit sich, in dem Jugendliche ihren Willen erproben und Aufgaben erfüllen wollen. Mit der Pubertät erlangen sie, wie Rudolf Steiner es nennt, die Erdenreife.
Das Ackern auf einem Feld und die Arbeit mit Tieren leisten da einen sehr wesentlichen unterstützenden Beitrag.

In diesem Sinne hebt einer der Betreuer der Arbeitsgruppe hervor: „Dies muss weiterhin der Schwerpunkt bleiben ebenso wie der mündliche Vortrag über die gelebten Erfahrungen vor Lehrern, Mitschülern und Eltern, also in der direkten Begegnung mit anderen Menschen.“

Franz Glaw resümiert mit Blick auf den nun ersten Durchlauf:  „Es zeigten sich noch viele Probleme: Im Umgang mit Touchpad / Maus („Linke Maustaste gedrückt halten und ziehen“), mit Dateien in ungeeigneten Formaten, dem Sortieren hunderter von unbenannten Fotos, beim Erstellen von Ordnern oder dem Kopieren von Dateien, etc. Die Arbeit auf drei verschiedenen Ebenen (Dateimanager, Word, InDesign) überforderte im ersten Anlauf die meisten Schüler.

Es gibt zur Zeit noch unterschiedliche Betriebssysteme und Word-Versionen auf den Laptops. Von daher soll in Zukunft für die Erstellung des Berichtes mehr Zeit eingeplant und die Abgabe  erst am zweiten Samstag nach den Herbstferien sein – nach der Präsentation der Erfahrungen auf einem Hof. Zudem wird ein geeigneter und entsprechend eingerichteter Unterrichtsraum für die Vorbereitungsarbeiten benötigt, und im Vorfeld wird frühzeitig vor dem Praktikum eine Einweisung in die notwendigen Basiskenntnisse erfolgen." 
A. Vogelgesang

 
 
 
 
 

Eurythmiekleider

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Liebe Eltern,
wir haben uns vorgenommen, die in die Jahre gekommenen Eurythmiekleider und Schleier der Oberstufenschüler für die kommenden Monatsfeiern und Abschlüsse wieder herzurichten. Über tatkräftige Unterstützung würden wir uns sehr freuen (es wäre auch möglich, ein Kleid / Schleier zuhause auszubessern).
Darüber hinaus haben wir Schleierstoff aus dem wir neue Schleier nähen wollen.
Gibt es unter Ihnen geschickte Hände, die uns hierbei unterstützen würden ?
Oder kennen Sie Menschen, die wir hierfür ansprechen könnten ?
Auch für diese Arbeit haben wir keine Eile und brauchen keinen festen Termin vereinbaren.
Bitte melden Sie sich bei:
koester@waldorfschuleduesseldorf.de oder
koehler@waldorfschuleduesseldorf.de

Mit freundlichen Grüßen
A. Köster und M. Köhler

 
 
 
 
 

„Schulung der Intuitiven Pädagogik“

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Liebe Schulgemeinschaft!
Vor einigen Tagen haben wir wieder ein aktives und freudiges Wochenende mit Pär Ahbom (Musik und Spielen), Merete Lövlie (Malen) und Dieter Schwarz (Kommunikation) in den Räumen Ihrer Schule erlebt.
Die Rückmeldungen der Teilnehmer dieser „Schulung der Intuitiven Pädagogik“ zeigen immer wieder, dass sie gestärkt für ihren persönlichen Lebensweg und die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen das Seminar verlassen und in den Alltag zurückkehren.
Wir freuen uns, dass der Kurs in Ihrer Schule stattfinden kann.

Nun möchten wir Sie auf diesem Weg über ein WE in Köln informieren. Eine Gruppe von Menschen hat sich 2 ½ Jahre mit dem Thema „Angst“ beschäftigt. Da Angst alle Menschen betrifft, haben wir uns zu einem Kongress unter dem Thema „Angst in unserer Gesellschaft mit besonderem Blick auf die Lage der Kinder“ entschlossen, der vom 10.-12.03. 2017 stattfinden wird.
Wir konnten für den Kongress Fachleute aus verschiedensten Gebieten gewinnen:
Pär Ahlbom, Dr. Reinald Eichholz, Nicola Fels, Horst Grineisen, Prof. Dr. Dr. Wolf-Ulrich Klünker, Henning Köhler, Uli Leber, Wolfgang Nährig, Katrin Sauerland, Dorothee Scheck-Köhler, Dr. Eckhard Schiffer, Johannes Stüttgen, Martin Straube, Dr. Silke Schwarz,
Dieter Schwartz, Dr. Hartwig Volbehr.
Die Veranstalter sind das Freie Bildungswerk Rheinland, der Studienkreis für Neue Pädagogik und das Janusz-Korczak - Institut/Nürtingen (Henning Köhler).
Weitere Informationen finden Sie auf unserer webseite:
www.angstkongresskoeln.de

Es gibt keinen Mut ohne Angst. Sie sind herzlich willkommen!
Ihnen allen eine gute Adventszeit wünschen
im Namen des Teams
Christina Mundschau und Anne Marisch

 
 
 
 
 

Bücherstube

Erstklassige Bücher
aus 2. Hand
Öffnungszeiten: Do. 8 - 12 Uhr und Fr. 8-13 Uhr und zu allen Festen.
Eingang an der Rückseite des Saalbaus, neben dem „Fuchsbau“ der OGS.
Donnerstags von 8-12 Uhr betreut  Alwine Wickenbrock den Verkauf und gleichzeitig den Handarbeitskreis, der parallel dort stattfindet. Interessierte können gerne mitmachen.

 

BIOraum

Liebe Eltern, 
wir bekommen nächste Woche wieder frische Suppenhühner!
Bestellungen bitte
bis Dienstag, 29.11.,
Abholung
am Freitag, 2.12.

Ihr BIOraum-Team

Stoff und Spiel

Liebe Eltern, 
die beliebten, weihnachtlichen
Bienenwachskerzen sind eingetroffen!

Ihr Stoff und Spiel Team

 
 
 
 
 

Biete

Junior E-Bass-Set zu verkaufen. E-Bass für junge Einsteiger, schwarz lackiert und Verstärker (20 Watt) von Harley Benton. Neuwertiger, einwandfreier Zustand, VB 50 Euro.
Kontakt und weiteres Infos gerne unter ilka.klunk@t-online.de oder 0173 20 67 188.

 
 
 
 
 
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Weihnachtsmarkt 2016

Liebe Eltern,
wie jedes Jahr heißen wir Sie, Ihre Familien und Freunde ganz herzlich zum diesjährigen Weihnachtsmarkt willkommen. Wir freuen uns über einen besinnlichen Tag mit Kinderaktivitäten, Musik, Verkauf, Leckereien und alten Handwerkskünsten. Wir erwarten Sie am Samstag, 26. November
von 11-17 Uhr
zum gemütlichen Bummel in stimmungsvoller, vorweihnachtlicher Athmosphäre.

 
 
 
 
 

Termine

26.11.2016
Weihnachtsmarkt

29.11.2016
Elternabend 7. Klasse

01.12.2016
Schulkonferenz 3

05.12.2016
Elternabend 9. Klasse, 19.30 Uhr

09.12.2016
Generalprobe Konzert

10.12.2016
Weihnachtskonzert der neuen musikalischen Gruppen, Beginn 17.30 Uhr

20.12.2016
Öffentliche Aufführung des Christgeburtspiels, Beginn 17.00 Uhr

21.12.2016
Christgeburtspiel SAF

23.12.-8.01.2016/17
Weihnachstferien

Termine KIGA

Periodische Termine:
Elterncafé / Handarbeitskreis:
Do von 8:30 bis 12:00 Uhr
Initiativkreis:
i.d.R. jeden 2. Do/Monat um 8:30 Uhr
Leih- und Stöberbücherei:
donnerstags von 8:00 bis 9:00 Uhr
Elterncafé mit pädagogischem Thema:
i.d.R. jeden 4. Do/Monat um 8:30 Uhr
Vorstandssitzung:
i.d.R. jeden 3. Mo/Monat um 20:00 Uhr

Rudolf Steiner Kindergarten Gerresheim e.V.
Diepenstr. 15 
40625 Düsseldorf 
Tel:  0211-23 41 07
Fax: 0211-621 81 55

 
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289. Mittwochsbrief

Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Andrea Vogelgesang Tel.: 0211/6790245, Katharina Meyer, Stefan Kehrer, Franz Glaw,
Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor.
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