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Das große Aufatmen – die Abifeier
... und so`n bisschen wär auch gut für Dich... Ob nun in Form von Analysen in englischer, deutscher, französischer oder lateinischer Sprache, in Geschichte oder Geologie, von Analysis-, Geometrie- oder Algebraaufgaben – schriftlich wie mündlich – oder in sportlichen Disziplinen: für die 13. Klasse(n) endete am 29. Juni ein abenteuerreiches Jahr und schlussendlich auch eine lange Waldorfepoche. Die feierliche Übergabe der Zeugnisse erinnerte auch ein bisschen an den Einschulungstag, da die Abiturienten durch – man meinte fast das gleiche – Blumentor schritten wie vor dreizehn Jahren, gehalten von den beiden damaligen Klassenlehrerinnen der 1a und 1b, Frau Connert und Frau Schäfer-Barthold. Naja und wenn man an die beliebten Vorurteile über Waldorf denkt von wegen Stockmar, Wallekleider etc., die mit Augenzwinkern in „Viva la Waldorf“ (Waldorf war gut für mich und so`n bisschen wäre auch gut für Dich…) besungen werden, (http://www.waldorfbazar.de/blog/waldorfhit-viva-la-waldorf-von-den-chiefchillern/), gab es während der Feier anstatt Birkenstocks Stöckelschuhe, bambireife Abendkleider und gestylte Anzüge zu sehen. Erleichterung und Freude spiegelten sich in den Gesichtern der Jugendlichen genauso wie in denen von Eltern und Lehrern. Übrigens, der kleine Tippfehler, der sich im Vorfeld bei der Organisation des Abschlussfestes in die Betreffzeile im E- Mailverkehr mit "Abfeier" eingeschlichen hatte, traf dann auch den Charakter der Atmosphäre des Abends. Andrea Vogelgesang
Wir gratulieren: Antonio Avanzini, Lisa Bassanets, Antonia Boedigheimer, Benedict Bongen, Marcus Broman, Hannah Busch, Antonia Claus, Sophia Dechering, Anna Denk, Kilian Dreczko, Helena Engel, Ole Feige, Mila Goder, Franziska Hausmann, Paulina Hurtz, Lotte Hurtz, Arndt Kaltofen, Elena Kirste/Klocke, Mattis Knaak, Lelia König/Lenßen, Sarah Luise Körber, Zoe Kratochwil, Sabrina Lausch, Viola Meinl, Ludwig Münstermann, Joshua Nisius, Lukas Olf, Esther Rosenkranz, Zoe Schaper, Laura Scheunemann, Norman Schwarz, Johannes Slagman, Carlotta Stolberg, Dorothea Tersteegen, Aljoscha Uhle, Anna Julika Vogelgesang, Fee-Noa Wendsche, Anton Wittstock, Leon Zimmermann
Viel Erfolg auf dem Weg! |
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Auf dem Weg – Parzival in der elften Klasse
Parzival durchläuft so einige „Aventiuren“ (mhd.), also Abenteuer, bevor er zum Gralkönig reüssiert. Als abenteuerlich empfinden es viele Schüler in der Regel auch, wenn der höfische Versroman Wolfram von Eschenbachs in seiner epischen Breite und in der mittelhochdeutschen Fassung vor ihnen auf der Schulbank liegt. Meist aber weniger im Sinne eines spannenden als vielmehr eines hürdenreichen Unterfangens, währenddessen so einige sich hauptsächlich in ihren Qualen mit dem Helden identifizieren können. In diesem Sinne kommentiert auch der frischgebackene Abiturient Joshua seine Erinnerung an die elfte Klasse, als er das Werk zum ersten Mal aufschlug. „Für mich war es zäh und langatmig. Ich fand keinen richtigen Einstieg.“
Der Deutschlehrer Franz Glaw war sich dessen bewusst und bot eine Alternative: „Zum besseren Textverständnis kann man auch einen anderen Zugang schaffen. Ich habe vier Schüler, Joshua, Patrick und Jonathan, darin unterstützt, ein Radiofeature zu dem Thema zu erstellen. Angeregt durch die WDR-ZeitZeichen-Autorin Dr. Maren Gottschalk, die über ihre Arbeit in der Klasse berichtete, machten sich die Schüler auf den Weg. Sie besuchten erst mal im Kölner Schauspielhaus eine moderne Inszenierung des Stückes, bei der Ausstattung und Equipment aus dem Mittelalter in die heutige Zeit übersetzt worden waren. Dort machten die Jugendlichen einen Mitschnitt und vor und nach der Vorstellung sprachen sie mit einigen der Hauptdarsteller, der Regisseurin und auch mit Zuschauern. „Diese Form der Auseinandersetzung führte bereits zu einem deutlich besseren Verständnis des Buches. Die Inhalte waren lebendig geworden und andere Sinne wurden angesprochen. Bei den Interviews wurden auch interessante Aspekte erwähnt“, berichtet Joshua, wie zum Beispiel die Anspielung eines Befragten, der den Aspekt der Zeitlosigkeit der Bibel ins Spiel brachte und ihn auf den Wert von Literatur übertrug. Die Schüler kamen zu dem Schluss, dass Grundwerte des menschlichen Charakters wie Mut, Tapferkeit, Beharrlichkeit heute genauso wichtig sind wie zu jeder anderen Zeit und sich genau dies auch in dem Lebensprozess der persönlichen Erfahrungen von Parzival als eigenem Weg zeige.
Die vier Jugendlichen besuchten auch die Waldorfschule in Bochum, wo zum Abschlussportfolio der damaligen 11a eine Parzivalaufführung gehörte, die der dortige Lehrer Werner Magin mit den Schülern umgeschrieben und als moderne Aufführung inszeniert hatte. So bewegte sich der Protagonist dort statt auf einem Pferderücken mit einem Hubschrauber fort. Die Düsseldorfer nahmen Textproben der Bochumer Schüler auf und führten anregende Gespräche mit den Darstellern. Nach all ihren Tonaufnahmen hatten sie drei Stunden Material gesammelt, die Postproduction dauerte mit der Sichtung und Auswahl geeigneter Passagen, mehrere Tage, um nach dem Vorbild des Zeitzeichens auf ein Resultat von zwölf Minuten zu kommen. Joshuah, Patrick, Christoffer und Jonathan sortierten mit Unterstützung des Schulvaters, Christian Kapp, der beim ZDF Regisseur ist, die Aufnahmen aus, unterlegten sie mit mittelalterlicher Musik und auch mit O-Tönen. Ihre Klassenkameradin Laura sprach dazu einige Kommentare für die Übergänge. „Im Rückblick kann ich sagen, dass wir eine neue und andere Sichtweise auf das Stück bekommen und erfahren haben, dass sich die Menschen, obwohl es so alt ist, nicht verändert haben. Außerdem werden wir die wertvollen Inhalte so schnell nicht vergessen, weil wir uns eben auf so vielfältige Weise damit auseinander gesetzt haben.“ Zum Abschluss waren die Schüler sogar bei Antenne Düsseldorf eingeladen gewesen, um dort selbst von ihrer Radioproduktion zu berichten. Und wer bei mhd. an Mindesthaltbarkeit denkt, für den gibt es leider kein eindeutiges Datum, denn die ist bei Parzival, wie man sieht einfach zeitlos – ob nun auf Mittel- oder Hochdeutsch. Andrea Vogelgesang
https://www.youtube.com/watch?v=98Sf3f5_GP4&feature=youtu.be https://www.youtube.com/watch?v=HlXBqtjE7-4 |
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Wir sprechen SPANISCH, olé!!!!
¿Hola qué tal? ¿Cómo estás? Mit diesen Worten begrüßen sich seit den Herbstferien 15 Schüler aus den Klassen 9-11 jeden Donnerstag um 15 Uhr. Fleißig, engagiert und mit ganz viel Humor lernen sie die Grundlagen der spanischen Sprache und erschließen sich somit eine ganz neue Kultur. Eigentlich 21 verschiedene Kulturen, da Spanisch in 21 Ländern die offizielle Sprache ist. Fast 500 Millionen Menschen teilen diese Muttersprache, sie ist zurzeit – nach Mandarin - die zweitmeist gesprochene Sprache der Welt. In unserem Spanischkurs hatten wir zwei wichtige Schwerpunkte: den kulturellen Hintergrund der Sprache und die mündliche Übung. Eine Fremdsprache lernen heißt, nicht nur zu wissen, dass „die Stadt“ auf Spanisch „la ciudad“ heißt, sondern sich interessieren wie die Häuser in Spanien, Mexico, Cuba oder Bolivien aussehen und wieso sie so anders sind als hier in Deutschland. Auch das Mündliche ist uns sehr wichtig und somit üben wir in jeder Stunde kleine, kurze Dialoge zu zweit oder zu dritt damit unsere Hemmungen vor der neuen, fremden Sprache verschwinden. Thematisch haben wir in diesem Schuljahr unter anderem gelernt, uns auf Spanisch vorzustellen und zu begrüßen, unseren Namen und unsere Herkunft anzugeben und andere danach zu fragen. Außerdem können wir uns nach dem Befinden erkundigen, sowie über Interessen und Vorlieben sprechen. Die Schüler haben in kurzen Vorträgen über eine spanischsprechende Persönlichkeit berichtet und sich mit der Geschichte und Geographie von Barcelona beschäftigt. Viel Zeit haben wir uns auch für den rhythmischen Teil genommen, in dem wir spanische Lieder, Gedichte und Zungenbrecher eingeübt haben. Ziel und Belohnung unseres Spanischkurses war eine wunderbare, ereignisreiche Fahrt nach Barcelona. Drei Tage lang haben wir die Highlights der Stadt erkundet: wir haben die Sagrada Familia, den Park Güell und das Jugendstilhaus Casa Amatller besichtigt, sind durch den Ensanche und Barrio Gótico gelaufen und haben gemütlich den Tag am Strand von la Barceloneta ausklingen lassen. Gabriel Sielaff sagt, ihm habe die Sagrada Familia und die Rugby Spiele am Strand am besten gefallen, Lukas Borowski kann sich nicht entscheiden, alles habe ihm so gut gefallen, nur das Wetter war nicht ganz optimal. Camilo Störmann hat sogar seine neue Lieblingsstadt entdeckt. Ob im kommenden Schuljahr der Spanischkurs fortgesetzt wird oder ob für die 10. Klasse ein neuer Kurs startet, hängt vom Interesse der Schüler ab. Ich würde mich freuen! ¡Hasta pronto! Vicky Lucio |
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Liebe Lehrer, Schüler und Eltern
mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns in die Sommerferien und wünschen allen Freude und Erholung mit spannenden und entspannenden Momenten.
Die Redaktion |
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Bücherstube
Erstklassige Bücher aus 2. Hand. Öffnungszeiten: Donnerstag 8:00- 12:00 h und Freitag von 8:15 - 11:30 h und zu allen Festen. Maria Stolte freut sich auf Ihren Besuch. Eingang an der Rückseite des Saalbaus, neben dem „Fuchsbau“ der OGS.
Donnerstags von 8-12 Uhr betreut Alwine Wickenbrock den Verkauf und gleichzeitig den Handarbeitskreis, der parallel dort stattfindet. Interessierte können gerne mitmachen. |
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Termine
08.07.2017 Klassenorchester (Klasse 3-8), Beginn 10.30 Uhr
10.07.2017 Verabschiedung der 12. Klasse, Beginn 8.30 Uhr
14.07.2017 Letzter Schultag (bis 10.00 Uhr)
14.07. – 29.08.2017 Sommerferien |
Termine KIGA
Periodische Termine: Elterncafé / Handarbeitskreis: Do von 8:30 bis 12:00 Uhr Initiativkreis: i.d.R. jeden 2. Do/Monat um 8:30 Uhr Leih- und Stöberbücherei: donnerstags von 8:00 bis 9:00 Uhr Elterncafé mit pädagogischem Thema: i.d.R. jeden 4. Do/Monat um 8:30 Uhr Vorstandssitzung: i.d.R. jeden 3. Mo/Monat um 20:00 Uhr
Rudolf Steiner Kindergarten Gerresheim e.V. Diepenstr. 15 40625 Düsseldorf Tel: 0211-23 41 07 Fax: 0211-621 81 55 |
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301. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de Andrea Vogelgesang Tel.: 0211/6790245, Katharina Meyer, Stefan Kehrer, Franz Glaw, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor. Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458 www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de |
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