319. Mittwochsbrief – 09.01.2019
 
 

Epiphanias – Nun ist der Herr auf Erden erschienen

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Mit Beginn des neuen Jahres ziehen drei Könige heran, Weise aus dem Morgenland, Sterndeuter, die einen Stern aufgehen sahen, der die Geburt des Gottessohns ankündigt.
Der Stern ist von so besonderem Licht, dass sie sich in ihren fernen Ländern auf den Weg machen, um diesem neugeborenen König zu huldigen.

Sie bringen ihm Geschenke dar. Melchior, der rote König, bringt Gold, als Symbol für die Verwandlung des Irdischen in die göttliche Dimension. Balthasar, der blaue König, bringt Weihrauch als Symbol für die Weisheit. Und Kaspar, der grüne König, bringt Myrrhe, die für das Heilende steht und Lebenskraft schenkt.
Die drei Magier lenken den Blick auf das Kind in der Krippe. Der Stern, den sie geschaut haben, ist von prophetischer Bedeutung. Das Licht, das von der Krippe ausgeht, soll sich in der ganzen Welt ausbreiten.

Zugleich ist der 6. Januar der Tag der Taufe im Jordan (30 Jahre später), bei der der Christusgeist in Jesus eingezogen ist. Johannes der Täufer schaute, „wie die Sphären des Himmels sich eröffneten und der Geist Gottes in der Gestalt einer Taube herabkam und einging in Ihn“ und Johannes konnte eine Stimme hören, die Jesus zurief: „Du bist mein Sohn, der geliebte, in dir will ich mich offenbaren“. Dieses Ereignis, die Geburt des Christus auf der Erde und Beginn der drei Erdenjahre des Gottessohnes, wurde bis ins vierte Jahrhundert hinein noch als Weihnachtsfest gefeiert (in einigen Länder ist das auch heute noch so), erst danach bekam das Fest der Geburt des Kindes die heutige überragende Bedeutung.

Zeitgleich nimmt in der Natur die Höhe des Sonnenbogens zu, das neugeborene Licht verbreitet sich. Der Neubeginn ist spürbar. Und vielleicht ist das ein Gedanke, den man mitnehmen kann, ins neue Jahr. Der Neubeginn ist immer möglich. Das Licht soll sich ausbreiten. Jesus hat seine Mission der Gewaltlosigkeit radikal durchgehalten.
Schon zu seiner Zeit war Frieden nicht der Normalzustand. Er ist ein Himmelsgeschenk,
aber die Menschen müssen ihn leben.
Und wie kann man Frieden erreichen?
Indem man an ihn glaubt!
Katharina Meyer

 
 
 
 
 

Zum Tod von Norbert Roeskens

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Norbert Roeskens (Geb.15.1.1951) war mit der Waldorfschule in Düsseldorf von Beginn an verbunden.
Neben seinem Studium der Geschichte und Philosophie war er seit der Gründung der Düsseldorfer Waldorfschule 1979 auf der Hagener Str. teilweise als Hausmeister tätig und übernahm sehr bald eine Oberstufenklasse als Betreuungslehrer.
Viele Jahre war Norbert Roeskens an unserer Schule tätig, auch noch nach dem Umzug in die Diepenstraße. Später gründete er zusammen mit Anderen Trialog und arbeitete als Trainer und Berater der dynamischen Urteilsbildung.

Am 19.9.2018 ist Norbert Roeskens in Essen verstorben.

 
 
 
 
 

Weihnachtsmarkt

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Liebe Schulgemeinschaft, 
nach dem Markt ist vor dem Markt, heißt es schon jetzt im Weihnachtsmarktkreis.
Kaum hat das neue Jahr 2019 begonnen, planen wir den Markt für dieses Jahr.
Wir sind immer noch ganz beseelt von dem schönen, wundervollen Tag im Dezember.
Es hat alles super geklappt und alle Helfer waren da wo man sie brauchte auch wenn hier und da ein kleiner Schubser notwendig war.
Es gab neue Attraktionen und eine in diesem Jahr besonders „heiße“ Würstchenbude.

Wir haben uns bewusst für eine Elterninitiative entschieden und an so einem Tag taucht man ab in die Möglichkeiten, die wir gemeinsam haben. Das Verkehrschaos hat da auch zwei Seiten, zum einen ist es zwar nervenaufreibend, zum anderen zeigt es aber auch die Beliebtheit unseres Marktes. Es waren sehr viele Menschen da und wir können wieder viel für unsere Schüler bewegen. Im letzten Jahr wurde der Erlös für die Mitfinanzierung eines Orchester Flügels und die Anschaffung von weiteren Waveboards sowie Sportmaterial eingesetzt. Auch in diesem Jahr werden die Zuständigen sicherlich wieder das Richtige für unsere Kinder finden. 

Unser ganz besonderer Dank gilt allen Eltern, die das ganze Jahr vorbereiten, entwerfen und basteln. Alle die, die im Stillen die ganz Großen dieses Marktes sind und dann ohne viele Rückfragen Jahr für Jahr im Foyer des Saales stehen und all die wundervollen Sachen den begeisterte Besuchern präsentieren. Der Erlös geht zu 100% an unsere Schüler, all die Arbeit, die Materialien, alles wird von den Damen und Herren getragen. Vielen Dank an Euch! Und hoffentlich finden sich wieder Menschen die irgendwann Eure Arbeit würdevoll weiter verfolgen. Wer hier mehr Informationen möchte, wendet sich gerne an uns. 

Vielen Dank an unsere Lehrer, die die Klassen vorbereiten, die Tafelbilder gestallten und sich um die jeweiligen Klassenaufgaben kümmern UND am Montag nach dem Markt sicher das ein oder andere wieder herstellen müssen um arbeiten zu können. Auch das wird immer ohne Beschwerden einfach mitgetragen. 
Lieben Dank an Herrn Wieschke, der an allen Ecken und Enden war und spüren durfte, was Herr Gilles an so einem Tag alles stemmen darf, alles war super geregelt. Herrn Gilles an dieser Stelle alles Gute!
Allen Eltern, die diesen Tag so wundervoll machen, sei gedankt. Allen, die hier und da Attraktionen für die Kinder anbieten, außerhalb der Klasse, zusätzlich zu den Klassenaufgaben und Sonstigem. Ob nun Schmieden, Plätzchen Backen oder Märchen, an unserer Schule ist dank Euch alles möglich. 
Wer in einem netten Team Aufgaben übernehmen möchte, meldet sich gerne bei uns.
weihnachtsmarkt@waldorfschule-duesseldorf.de

Die „alten Hasen“ des Weihnachtsmarktkreises gehen langsam in „Rente“ und wir suchen immer neue Mitglieder, die sich mit uns dieser Aufgabe stellen. Auf jeden Fall habt Ihr am Weihnachtsmarkttag garantiert einen Parkplatz;)

Ein gesundes Neues Jahr 2019, voller wunderschöner Erinnerungen,
wünscht der Weihnachstmarktkreis

 
 
 
 
 

Waldorf 100/40:
Vortragsreihe – Mit Kopf, Herz & Hand

Freitag 18.1.2019 20 Uhr Vortrag von Alexander Schaumann:
"Das Menschenbild in der Waldorfpädagogik"

Samstag 19.1.2019 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr Seminar:
"Was macht den Menschen zum Menschen?"
Austausch über den Vortrag und Grundzüge aus der Anthroposophie mit praktischen Wahrnehmungsübungen

Alexander Schaumann wurde 1953. Er studierte Malerei- und Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter, anschließend absolvierte er ein Fernstudium bei Gerard Wagner in Dornach. Heute arbeitet er als freischaffender Künstler und Dozent in der Erwachsenenbildung in NRW und China. 

Es folgen zwei weitere Seminare Anfang Februar und Ende März. Die jeweiligen Seminare können auch einzeln besucht werden.
Samstagesveranstaltungen finden im gelben Haus statt,
alle weiteren Termine im Haus am See.

 
 
 
 
 

Eurythmie für Erwachsene

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Was kann uns die immer noch neue Bewegungskunst Eurythmie nach 100 Jahren ihrer Entwicklung für Erfahrungen vermitteln?
Ich möchte mit Ihnen dem nachgehen, wie dichterische Sprache durch die Gesten und Choreografien der Eurythmie im Raum sichtbar werden kann und dabei auch deren heilsame Kräfte entdecken.
8 Nachmittage, montags 14.15 bis 15.15 Uhr
Anmeldung bis spätestens 28. 01. 2019

Anne Koester 0202/593683 mobil 0157 8860 2522
AnneKoester1@gmx.de

 
 
 
 
 

Termine

15.01.2019
Elternabend 3. Klasse, Beginn 19.30 Uhr

16.01.2019
Elternabend 5. Klasse, Beginn 20.00 Uhr

17.01.2019
Schulkonferenz

Freitag 18.1.2019 20 Uhr
Vortrag: "Das Menschenbild
in der Waldorfpädagogik"

Samstag 19.1.2019
9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Seminar: "Was macht den Menschen zum Menschen?" Austausch über den Vortrag und Grundzüge aus der Anthroposophie mit praktischen Wahrnehmungsübungen

21.01.2019
Elternabend 8. Klasse, Beginn 20.00 Uhr

22.01.2019
Elternabend 1. Klasse, Beginn 19.30 Uhr

Termine KIGA

10.01.2019, 8:30 Uhr
Initiativkreis/Elternrat,
anschl. Handarbeitskreis 

10.01.2019, 20:00 Uhr
Info-Abend für externe interessierte Eltern

 
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319. Mittwochsbrief

Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Katharina Meyer, Stefan Kehrer, Martin Petersohn, Oda Sabelberg, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor.
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