Im Seminar mit Herrn Schaumann wurde mir nochmal deutlicher, was die unterschiedlichen Qualitäten von „Ich“, „Astralleib“ und „Ätherleib“ sind.
Dass man das „Ich“ eigentlich „reine Aufmerksamkeit“ nennen könnte, jederzeit neu aufrufbar. Der „Astralleib“ ist nie ruhig, ‘will’ immer etwas- und wenn Kinder mal so richtig still sind, wie wenn man eine Geschichte erzählt, dann ist das der „Astralleib“ im Kind, der zufrieden ist. Mich hat auch die Bemerkung berührt, dass, wenn wir verbunden sind mit unserer Aufgabe oder Lebensvision, dem Sinn unseres Lebens, sich auch der „Astralleib“ fügt. Wir übten das Wahrnehmen und den Weg zum Erkennen, zum Begriff in genauer Beschreibung eines Klavierhockers.
Ein faszinierender Satz wurde da zitiert: Das Denken ist nicht zum Erkennen da, sondern als Läuterung der Seele (R. Steiner)
Den „Ätherleib“ haben wir dann betrachtet an Hand einer sogenannten „Menschenbetrachtung“. Eine Person stellte sich vor eine Wand und die Gruppe versuchte durch genaue Beobachtungen zu beschreiben, was zu sehen ist.
Es war beeindruckend, wie viel sich da gezeigt hat, was auf den ersten Blick nicht so zugänglich ist. Eine Übung, die jeder, der mit Menschen viel zu tun hat, trainieren kann, um richtig tief hinzuschauen.
Die Stunde „Formenzeichnen“ führte uns durch die Kindesentwicklung und hat Spaß gemacht.
Noch einen Satz zum „Ätherleib“: Der „Ätherleib“ will wiederholen und Rhythmus ersetzt Kraft. Mir hat die Offenheit und Tiefgang im Seminar gefallen.
Ich empfehle diese Gelegenheiten, um sich mit den Pädagogischen Grundlagen unserer Schule zu verbinden, von Herzen.
Saskia Valdinoci-Heijne
Nächster Termin: Samstag, 23.3.,
Seminar mit Alexander Schaumann
Thema: Wiederholte Erdenleben.