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Ein kleiner Rückblick auf den „Zirkus 40 Wunder“
Wenn ich mir Fragen zum „Zirkus 40 Wunder“ stellen müsste, dann würde ich mich fragen: Welche Erinnerungen sind als die schönsten an mir hängen geblieben? Und meine Antwort würde lauten: alle! Von den Proben bis hin zu den Aufführungen, alles ist eine Erinnerung wert. Die verschiedenen Sachen, die man machen konnte (Schwarzlichtjonglage, Fakir, Feuer, Zauberei, Trapez, Seiltanz, Akrobatik und natürlich die Leitgeschichte des Zauberers von Oz), fand ich alle sehr eindrucksvoll und sie gefielen mir sehr gut. Alles fing jedoch am Sonntag mit dem Aufbau an. Aus einer Pfütze, im strömenden Regen erhob sich das Zelt. So viele Hände arbeiteten daran tatkräftig und voller Freude mit, obwohl das Wetter gar nicht danach war! Vorher schon aber kam in der 6. Klasse die Idee von einer Zirkuszeitung auf, und aus dem Grund durften Rosa und ich Herrn Hedergott, den Leiter des Zirkus, interviewen. Die erste Redaktionssitzung war bereits einige Wochen vorher. Wir mussten uns überlegen, wie viele Seiten die Zeitung haben sollte, welche Themen wir niederschreiben wollten und wie sie am Ende aussehen sollte. Wir haben satte 16 Seiten produziert und 200 Exemplare in zwei Auflagen gedruckt, die wir in einem Bauchladen fast alle verkauften. Am Montag ging es dann richtig los. Lehrer und Eltern führten ein am Sonntag eingeübtes Programm vor, das zwei Stunden dauerte. Danach mussten wir uns entscheiden, welche Nummer wir Schülerinnen und Schüler zum Zirkus beitragen wollten. Am Dienstag und am Mittwoch wurde dann jeweils zwei Stunden geprobt. Das war eigentlich gar nicht so sonderlich viel Zeit. Wir wussten auch gar nicht, was wir alles können, bevor wir es ausprobiert hatten. Wir liefen über Scherben, was aber gar nicht wehtat. Das Nagelbrett hingegen war schon eine schmerzhafte Angelegenheit, vor allem dann, wenn man auf dem Nagelbrett lag und man jemanden auf sich rumturnen ließ. Insgesamt waren die Fakirnummer und die Feuernummer eine ziemlich leichte Angelegenheit. Bei der Schwarzlichtjonglage dagegen gab es richtige Choreographien, die man einüben musste. Genau so war es auch bei der Zauberei, denn schließlich sollte man die Lösung der Zaubertricks ja nicht erkennen, und beim Seiltanz will man ja auch nicht vom Seil fallen. Am Donnerstag war dann die Generalprobe. Wir führten uns das insgesamt zweistündige Programm vor. Und am Freitag war es dann soweit: am 11. September 2019 um Punkt 14:00 Uhr startete die erste Aufführung des „Zirkus 40 Wunder“. Die Aufregung war groß, aber alles verlief reibungslos und wir konnten das Ergebnis unserer Bemühungen mit anderen Menschen teilen. Guten Absatz fanden auch die gebrannten Mandeln, das Popcorn, die Waffeln und die Crêpes an unseren Ständen. Die reichen Erlöse fanden ihren Weg in die Klassenkasse, die damit gut gefüllt ist. Insgesamt war das Zirkusprojekt ein tolles Erlebnis! Lenz Imdahl, 6. Klasse
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Zirkus ist Teamarbeit
Interview mit Zirkusdirektor Edgar HedergottLieber Herr Hedergott, wie lange gibt es diesen Zirkus schon? Unseren Zirkus in dieser Form gibt es seit 1992, seit 27 Jahren.Was können wir für verschiedene Attraktionen machen? Wir haben heute mit den Lehrern und mit Eltern ein Programm geprobt, morgen gibt es dann ein richtiges Zirkusprogramm mit Licht, mit Musik und Kostümen und allem, was dazugehört, und werden euch da Akrobatik zeigen, Trapez, Fakir, Feuer, Jonglage und Zauberei, und dann könnt ihr euch selber entscheiden, was ihr machen wollt, denn es ist euer Programm! Durch diesen Zirkus läuft eine Geschichte, sozusagen der rote Faden, wir haben auch keinen Zirkusdirektor, sondern wir erzählen den „Zauberer von Oz“.Übernimmt dann jeder eine Rolle, ist es dann ein bisschen so wie ein kleines Schauspiel? Genau, in der Geschichte übernehmen aus jeder Gruppe fünf von euch eine Rolle, also das kleine Mädchen muss man spielen, den Löwen, die Vogelscheuche, den Blechmann und den Zauberer, ihr spielt das in Kostümen, und das ist praktisch das Verbindungsglied der einzelnen Nummern. Und was ist dann Ihre Funktion im Zirkus? Ich organisiere das Ganze, damit das alles in der kurzen Zeit funktioniert, ich habe organisiert, dass wir mit den Lehrern und den Eltern proben konnten und wir euch ein einstündiges Programm vorführen können. Ich bin nur dann Zirkusdirektor, wenn er gebraucht wird, denn manchmal braucht es jemanden, der auch klare Ansagen macht.Wie gefällt Ihnen Ihre Arbeit? Als Kind hat mich Zirkus eigentlich nicht interessiert, in meinem ersten Leben bin ich Versicherungskaufmann geworden, also was ganz anderes. Dann hab ich Betriebswirtschaftswissenschaft gemacht, das war mir auch zu trocken, zu viele Zahlen, dann bin ich in den pädagogischen Bereich gekommen und habe Leute kennengelernt, die sich für Zirkus interessieren. Wir wollten Träume erfüllen mit dem Zirkus. Man muss begeistert davon sein, bei jedem Wetter, bei Regen, wie heute hier… … volle Motivation… … ja, sonst funktioniert das nicht.Womit haben sie dann angefangen? Ja, in den 80-jahren haben wir damit angefangen, wir haben Ferienfreizeiten für Kinder gemacht und standen dann irgendwann in Grafenberg auf dem Staufenplatz und haben ganz viele Deutsch-Französische Sachen gemacht, mit 50 Jugendlichen aus Frankreich und 50 Jugendlichen aus Deutschland, die zusammen eine Woche im Zirkus verbracht haben. Damit ist das losgegangen, und 1992 habe ich mich mit dem Zirkus Sperlich zusammengetan und wir haben Projekte an Schulen, aber auch mit Jugendeinrichtungen und mit Werkstätten für Behinderte. …also sehr vielfältig… Ja, ganz vielfältig.Haben sie den Zirkus mitgegründet? Ja, die Form, die uns jetzt auch viele nachmachen, haben wir in den Neunzigern entwickelt. Ist Ihr Zirkus national oder international? Zirkus ist immer international! Da arbeiten viele Menschen aus vielen Ländern zusammen, ihr habt an eurer Schule bestimmt auch viele Nationen. Zuerst denkt man, dass man mit den vielen Sprachen gar nicht klarkommt, aber Zirkus läuft eben auch über Hände und Füße – und übers Zeigen! UndZirkus ist Teamarbeit. Bei uns gibt’s keine Einzelstars, es sind alles Gruppen, die im Programm auftauchen und zusammen ihre Bilder dem Publikum präsentieren.Was war Ihr ungewöhnlichstes Erlebnis im Zirkus? Das war, als ich zum ersten Mal allein vor 300 Zuschauern mit Feuerkohlen jongliert hab. Ich hatte richtig geübt vorher, mit Feuerkohlen im Dunkeln, das ist ja was ganz Spezielles. Ich war total aufgeregt, beim Jongleur sieht man ja sofort den Fehler – wenn eine Keule hinfällt, da merken die LeuteDa stimmt was nicht, das kann man nicht einfach überspielen, wie der Clown das kann oder die Akrobaten. Und dann sind mir alle drei Keulen runtergefallen!Und dann? Da wär ich am liebsten aus der Manege wieder rausgegangen. Ganz, ganz blödes Gefühl… Dann hab ich die Feuerkeulen aufgehoben, und dann hat’s geklappt. Das war gut dann!Wann war das? Das ist jetzt dreißig Jahre her. Das weiß ich noch genau, da war ich so 31. Ich kann mir das jetzt nicht mehr vorstellen, im Büro zu sitzen, das ist wie ein Virus. Ich muss raus, ich muss unter Menschen.Und Ihr schönstes Erlebnis? Die schönsten Erlebnisse sind immer zum Finale, wenn die Kinder und Jugendlichen, mit denen wir zusammen arbeiten, ganz gerührt sind, das Publikum begeistert ist – das sind die Momente, wo ich denkeDeshalb machst Du das. Dass alle ein tolles Erlebnis mitnehmen, egal, woher sie kommen und was sie für einen Hintergrund haben, wir sagen unsWir geben den Kindern ein Erlebnis mit, und da können sie sich lange dran erinnern. Unsere Akteure sollen zehn Zentimeter größer aus der Manege rausgehen, als sie reingekommen sind!Das Interview haben Rosa Cavazzini und Lenz Imdahl aus der 6. Klasse geführt. |
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Einladung zur Präsentation der Jahresarbeiten der 12. Klasse
Über viele Monate haben sich die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse im Rahmen ihrer Jahresarbeiten mit einem selbst gewählten Thema beschäftigt. Am Freitag, 8. November, und Samstag, 9. November, präsentieren sie ihre Arbeiten im großen Saal der Schule. Die Themen sind so bunt und breit gefächert, wie die Interessen der Schülerinnen und Schüler. Sie reichen von Fotografie bis Modedesign, von der Restaurierung alter Motorräder bis hin zum Bau eines Surfbretts oder Themen wie Zero-Waste und dem Schreiben eines Fantasy-Romans. Präsentiert werden die Arbeiten in einem Vortrag sowie mit selbstgestalteten Präsentationsständen. Die 12. Klasse lädt alle Eltern, Schüler und Interessierten herzlich zur Präsentation der Jahresarbeiten ein. Freuen Sie sich auf interessante Einblicke in spannende Themen, tauschen Sie sich mit den Schülerinnen und Schülern zu ihren Arbeiten aus und lernen Sie Neues kennen. Übrigens, wenn Sie noch tiefer in ein Thema einsteigen möchten: Einige Schülerinnen und Schüler suchen noch Mentoren für ihre Arbeiten. Als Mentorin oder Mentor lesen sie die schriftliche Arbeit, wohnen der Präsentation und dem Kolloquium bei und geben dem Schüler ein Feedback zu seiner Arbeit. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Michael Quarz unter der E-Mail-Adresse mquarz66@gmail.com. Alle Themen, weitere Infos zum Mentoring und einen Zeitplan finden Sie hier: http://www.waldorfschule-duesseldorf.de/jahresarbeiten/ |
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Beitrag zur Eigenleistung ab 1. Januar 2020
Liebe Eltern, ab dem 01.01.2020 erhöhen sich in Anlehnung an die Verbraucherindex-Steigerung die Beiträge zur Eigenleistung um 1,9%, wie in der Mitgliederversammlung vom 28.06.2019 satzungsgemäß mitgeteilt. Dementsprechend passen wir die Einzugsbeträge ab Januar 2020 an. Sofern Sie per Überweisung zahlen, bitten wir um entsprechende Änderung zum 01.01.2020. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Britta Treuel-Paulekat Geschäftsführerin Elternbeitragsbescheinigungen für das Finanzamt Sollten Sie eine Beitragsbescheinigung benötigen, wenden Sie sich bitte an Frau Engel: Tel. 232060 oder per E-Mail: engel@waldorfschuleduesseldorf.de |
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Mitmachen: Der Weihnachtsmarktkreis
Liebe Elterngemeinschaft, es geht in die 2. Hälfte des Jahres, der Weihnachtsmarkt rückt näher! Unsere Schule, die Schulgemeinschaft lebt von aktiver und kreativer Gestaltung - ohne die engagierte Zusammenarbeit der Eltern gäbe es den Weihnachtsmarkt nicht! Wir vom Weihnachtsmarktkreis suchen dringend noch Mitgestalter, die Freude am gemeinsamen Tun und Organisieren haben. Viele Hände schaffen viel...Wir sind eine humorvolle, aufgeschlossene Truppe und freuen uns über jede Hilfe, sei es beim Organisieren oder ganz praktisch beim "mit anpacken". Bei Interesse bitte melden bei: weihnachtsmarkt@waldorfschuleduesseldorf.de Mit herzlichen Grüßen, Sylvia Willy, für den Weihnachtsmarkt - Kreis |
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Termine
04.11.2019 Elternabend 8. Klasse, Beginn 20.00 Uhr 05.11.2019 Elternseminar, Beginn 20.00 Uhr 06.11.2019 Elternabend 5. Klasse, Beginn 20.00 Uhr |
Termine KiGa
06.11.2019 20.00 Uhr Handarbeitsabend, Laternen- und Papierarbeiten
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Stoff & Spiel
Liebe Kunden. Die Advents- und Weihnachtszeit naht, bitte denken Sie rechtzeitig daran, Ihre Kerzenwünsche zu bestellen. Ihr Stoff und Spiel Team |
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334. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de Katharina Meyer, Martin Petersohn, Oda Sabelberg, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor. Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458 www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de |
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