335. Mittwochsbrief – 06.11.2019
 
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Liebe Schulgemeinschaft!

Wir laden Sie herzlich zur Präsentation unserer Jahresarbeiten ein. Vor und nach den Vorträgen sind Sie herzlich eingeladen unsere Arbeiten an unseren Ständen anzuschauen. 

Freitag, 08.11.2019
09:00 bis 10:20 Uhr – Präsentationen Teil 1 im Großen Saal
  • Restaurierung meiner Kawasaki Zephyr 750
    von Maximilian Dippold 
  • Modekonsum – Nachhaltigkeit in der Textilindustrie
    von Viktoria Frenzel 
  • Umbau meines Bauwagens
    von Joline Giesen 
  • Konstruktion und Bau eines Segelbootes
    von Sophia Kehrer 
  • Design, Modedesign, Gestaltung eigener Kleidungsstücke
    von Sophia Weisenberg 

10:20 bis 11:50 Uhr – Präsentationen Teil 2 im Großen Saal

  • Selbstverteidigung – Grenzen erkennen und wahren
    von Felicitas Bongen
  • Programmierung eines Lagerungssystems
    von Luzius Fabian 
  • Save Food
    von Nele Scholz 
  • Spanisch lernen
    von Leif Steinstrass
  • Restauration eines Pinzgauer 710 M und Entwurf einer dazu passenden Wohnkabine
    von Kilian Turrek 
  • Food Design
    von Felice Walsh
12:10 bis 13:40 Uhr – Präsentationen Teil 3 im Großen Saal
  • Von der Zeichnung zum fertigen Kleidungsstück – das Herstellen meiner eigenen Mode
    von Anna Breitling
  • Ukulele spielen lernen, Songwriting und Straßenmusik
    von Celia Requena Lozano
  • Ballett, rosa Tutu oder Blackswan
    von Zoe Neugebauer 
  • Mandarin
    von Lola Schlenker 
  • Restauration einer Suzuki T250
    von Finn Scholz 
  • Lotta Klavier lernen – Mein Start an den Tasten
    von Hanna Siegburg

Samstag, den 9.11.2019

09:00 bis 11:00 Uhr – Präsentationen Teil 1 im Großen Saal

  • Fixie-bickepacking-Tour – 
    von Andrea Antonelli 
  • Freie Grafik Typografie mit Schwerpunkt auf Graffiti
    von Taron Garlichs 
  • Bau einer Samurai Rüstung
    von Leonard Haddad 
  • Messebau
    von Joel Kuhlmann
  •  Zero-Waste – Nachhaltig die Umwelt schützen
    von Karla Wittstock 
  • Analoge Fotografie im digitalen Zeitalter
    von Anaïs Zimmermann 
  • Der Bau eines Surfbretts
    von Jaron Pauli

11:20 bis 13:30 Uhr – Präsentationen Teil 2 im Großen Saal

  • Rettungsschwimmen
    von Titus Brors 
  • Entstehung kolorektaler Karzinome
    von Clarissa Kilian 
  • Calisthenics
    von Leonhard Dippold 
  • Das Schreiben eines Fantasy-Romans
    von Julia Firiss 
  • Tauchen
    von Robert Lehmann 
  • Ein Anzug nach Maß
    von Victor Leipacher
  • Portraitfotografie
    von Lynn Oidtmann 
  • Maßschneiderei – Der Weg zum perfekten Brautkleid
    von Mia Sabelberg 
 
 
 
 
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Ein Fresko für den Frieden

Frankreichfahrt nach Matha im Rahmen der deutsch-französischen Freundschaft
13. Oktober 2019: Sonntagmorgen 11:53 Uhr, Düsseldorf Hauptbahnhof, Abfahrt Thalys Richtung Paris.
 
Gerade zurück aus dem Landwirtschaftspraktikum, ziehen zehn Schülerinnen der neunten Klasse gleich wieder los. Mit vielen Koffern und großem Proviantkorb für die lange Fahrt sitzen sie zusammen mit Hedwig Connert im Zug nach Paris. Von dort aus geht es weiter mit dem TGV und dem Bus. Ziel ist der Friedensgarten von Matha, um gemeinsam mit zwanzig französischen Schülern ein deutsch-französisches Fresko für den Frieden zu gestalten.
Matha ist ein kleiner Ort im Westen von Frankreich, nahe der Atlantikküste, im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine. Während des Aufenthalts wohnen die Schülerinnen im Internat von Matha, zusammen mit den französischen Schülern, die dort zur Schule gehen. Gefördert wird die Fahrt von der Maison familiale rurale (MFR), dem Centre de Culture Européenne (CCE) und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), begleitet und organisiert wird sie von Dr. Françoise Fouquet, Vorstandspräsidentin des CCE, ehemalige Leiterin des Deutsch-Französischen Jugendwerks, dem Schulleiter des MFR und Hedwig Connert.
Für die Arbeit am Fresco werden alle beteiligten Jugendlichen zunächst von professionellen Künstlern angeleitet und in die spezielle Technik eingewiesen. Gemeinsam erstellen sie Entwürfe, wählen die besten aus, um sie dann in Fresken für den Friedensgarten umzusetzen.
Neben der künstlerischen Arbeit gibt es weitere Möglichkeiten zur Begegnung: gemeinsame Ausflüge nach La Rochelle und Saintes, Sport, gemeinsames Kochen und Essen von typisch französischen und deutschen Gerichten, gengenseitiger Austausch von französischem und deutschem Hiphop und einen Restaurantbesuch mit anschließender Disko am letzten Abend.
Am Tag vor der Abreise wurden die Fresken im Beisein aller Beteiligten, der Presse und Honoratioren der Stadt enthüllt und sind ab dem Frühjahr 2020 dauerhafter Bestandteil des Friedensgartens von Matha, in dem bereits Künstler aus aller Welt ihre Werke permanent ausgestellt haben.
Am Tag der Abfahrt haben die Mädchen noch Gelegenheit, eine weitere französische Eigenheit kennenzulernen: die Bahn ruft zu einem spontanen Streik aus. Die Rückfahrt scheint ins Wasser zu fallen, doch dank des Engagements vom Leitungsteam aus Matha sitzen schließlich alle verspätet und nach einigen Turbulenzen doch noch im Zug Richtung Heimat.
Abschließend sagt Frau Connert über die Fahrt: „Die Kinder haben die Woche mit der langen Fahrt, den Pannen, mit dem kurzfristig angemeldeten Streik der Bahnfahrer und seinen unangenehmen Konsequenzen für uns, dem unstabilen Wetter, der ungewohnten Tagesstruktur im Internat und der Unterkunft sowie der kleinen Infekte hervorragend gemeistert. Sie haben sich die Sympathie, den Respekt und die Bewunderung der französischen Jugendlichen und des Leitungsteams für ihre hervorragenden sozialen und künstlerischen Kompetenzen erworben. Ich freu mich sehr über diese Leistung und bin stolz auf unsere Schülerinnen.“
Alle Mädchen kamen aufgekratzt und sehr gut gelaunt zurück und wären am liebsten noch länger geblieben. Sie haben viel erzählt, einige stehen in täglichem Kontakt zu den Jugendlichen aus Matha und wünschen sich eine Fortsetzung des Austauschs.
Vielen Dank an das Team in Matha, das sich sehr bemüht hat, auf alle Wünsche der deutschen Schüler einzugehen und sehr verständnisvoll und hilfsbereit war und natürlich an Hedwig Connert, die diese Fahrt von deutscher Seite aus möglich gemacht hat!

Katharina Meyer

 
 
 
 
 

"Die Sachen richtig verstehen, nicht nur Formeln aufschreiben"

Ronald Estel – Lehrer für Mathematik und Physik
Was bringt Geysire zum Wasser speien? Warum sehen Dinge unter Wasser viel näher aus als sie wirklich sind? Und was macht ein elektrisches Feld mit einem Tischtennisball?
Naturwissenschaften stellen Fragen, die unser Weltverständnis erweitern. Dabei orientieren sie sich an Phänomenen, auf erste Beobachtungen folgen Schlussfolgerungen, die nach und nach in eine Ordnung gebracht werden. Die Schüler erleben die Phänomene in praktischen Versuchen, erst nach dem Sinneserlebnis steht das gedankliche Nachvollziehen der Gesetze. Dieser phänomenologische Ansatz sei richtig genial, gerade für die Physik, sagt Ronald Estel, Lehrer für Physik und Mathematik.
Seit Mai 2018 arbeitet er an der RSSD, parallel absolvierte er in Kassel die Ausbildung zum Waldorfpädagogen. Zunächst studierte er in Dresden Verfahrensingenieurwesen, weil ihn die verschiedenen Naturwissenschaften gleichermaßen interessierten und dieser Studiengang breit gefächert war. Zur Promotion zog es ihn nach Paderborn und von dort ging es weiter nach Oberhausen, wo er für 10 Jahre in der Chemie arbeitete. Sein Aufgabenbereich war sehr vielseitig und umfasste verfahrenstechnische Berechnungen und Simulationen, Optimierung und die Abwicklung verschiedener Investitionsprojekte, zuletzt spezialisierte er sich immer mehr auf den Bereich Sicherheit.
Es erschien ihm immer spannend und interessant, in der Chemie zu arbeiten und auch seine Aufgaben interessierten ihn sehr. Doch er erklärt: „Was mir gefehlt hat, war der Kontakt zu Menschen, der über das Fachliche hinausgeht. Es gibt sehr viele Rohrleitungen und sehr viele Anlagen und ich dachte, das machst du jetzt dein ganzes Leben lang?“ Es sei ein großer Unterschied, in der Chemie zu arbeiten oder an einer Schule, die mitten im Leben steht, an der man mit Schülern arbeite. „Es geht um viel mehr als ihnen nur Mathematik beizubringen. Wichtig ist das Zwischenmenschliche, der persönliche Kontakt, man muss auf jeden einzelnen Schüler eingehen, das macht diese Arbeit spannend und interessant.“
In der Ausbildung in Kassel lernte er den phänomenologischen Ansatz kennen und schätzen und schwärmt: „Je mehr ich davon gehört habe, desto begeisterter war ich.“ Oft habe er das Gefühl gehabt, „jetzt durchdringe ich es so richtig!“
Schon in seiner eigenen Schulzeit war sein Anspruch, „die Sachen immer richtig zu verstehen, nicht nur Formeln aufzuschreiben.“  An der Ausbildung in Kassel stellt Herr Estel heraus, wie gut es war, das Unterrichtsgeschehen, aus der Schülerperspektive zu verfolgen. Auch die Epochenvorbereitung sei dort sehr gut vermittelt worden. Das Gelernte konnte er dann sofort an seine Klasse weitergeben. Diese intensive Vorbereitung gab es aber nicht für jede Epoche, mit Hilfe von Herrn Grygo und Herrn Baumm musste er sich vieles auch von Grund auf erarbeiten. Eins seiner persönlichen Highlights war dabei die Elektrizitäts-Epoche in der 11. Klasse. „Das ist auch etwas ganz Tolles, Physik in der 11. Klasse. Ich hatte einen ziemlichen Respekt davor, habe nachmittags die Experimente vorbereitet und teilweise nachts bis zwölf dagesessen, damit die Arbeitsblätter passen. Es war eine Riesen-Herausforderung, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Die Schüler waren richtig gut dabei, es hat ihnen gefallen.“
Nun konzentriert er sich auf das Naheliegende. Neue Herausforderungen sind neue Epochen, die er noch nicht gehalten hat, wie die Physikepoche in der 9. und 10. Klasse. Aber auch die Klassenbetreuung der jetzigen 9. Klasse ist neu für ihn. Erfahrung hat er hingegen schon mit dem Feldmess-Praktikum, das er bald zum dritten Mal begleiten wird.
In die Dinge, die er schon gemacht hat, möchte er noch mehr Struktur reinbringen. Auch die Interaktion mit den Schülern möchte er ausbauen und noch viel mehr darauf achten, die Schüler noch besser wahrzunehmen. „Ich habe jetzt mehr Kapazitäten, weil vieles vom Stoff bereits abgedeckt ist. Nun kann ich mich auf andere Sachen konzentrieren, verbessern, verfeinern.“
Ganz gespannt sei er auf die Physikepoche der 10. Klasse. Beim Autofahren überlege er sich, wie er die Einstiege für Schüler spannend gestalten könnte. Ganz besonders gilt das für Themen, die er selbst ziemlich langweilig fand, da er genau wüsste, dass man sie auch spannend gestalten kann.
Zu seiner bisherigen Zeit als Lehrer sagt er: „Ich bereue es nicht, es macht richtig viel Spaß. Es ist nicht leicht, es gibt viele Herausforderungen – aber das ist ja auch das Schöne“
K. Meyer

 
 
 
 
 

Streiken fürs Klima

Fridays

Unsere Waldorfschule bei den
„Fridays for Future"

Vor gut einem Jahr, am 20. August 2018, protestierte Greta Thunberg zum ersten Mal vor dem schwedischen Parlament für mehr Klimaschutz.
Inzwischen ist daraus eine weltweite Bewegung geworden.
Am 20.09.2019 riefen verschiedene Organisationen, angeführt von Fridays for Future, zum globalen Klimastreik auf. Da viele unserer Schüler an der Thematik sehr interessiert sind, stellte unsere Schule den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6-11 frei, gemeinsam mit einigen Lehrern und Eltern die Demo als „außerschulischen Lernort“ aufzusuchen.
Das Recht zu demonstrieren ist ein Bürgerrecht und eine Berührung während der Schulzeit eine gute Gelegenheit, dies hautnah zu erleben. Im Vorfeld haben sich die Schüler intensiv mit dem Thema beschäftigt und teilweise Plakate und Banner für die Demo vorbereitet.
Für Kinder, Lehrer und begleitende Eltern wurde die Exkursion so zu einem spannenden Erlebnis. Vielen Dank an die Lehrer und Eltern, dass dies möglich war.

Maik Willmes

 
 
 
 
 

Orchesterbegegnung Uhrzeitänderung

am 6.12. findet die Orchesterbegegnung der Schulen
aus Gummersbach, Würzburg und Düsseldorf statt.
Konzertbeginn ist um 18.30 Uhr.
Veröffentlicht wurde bisher 17.30 Uhr, und es hieß fälschlicherweise Weihnachtskonzert.

 
 
 
 
 

Termine

Vortrag-Roehl-web

06.11.2019
Elternabend 5. Klasse, Beginn 20.00 Uhr

07.11.2019
Jahresarbeiten Schulkonferenz

08.11.2019
Vortrag Herr Röh, Beginn 20 Uhr
In seinem Vortrag wird Herr Röh – einer der beiden Leiter der pädagogischen Sektion am Goetheanum, Dornach – der Frage nachgehen, wie wir als Eltern, Erzieher und Lehrer in der Schule pädagogische Entwicklungsräume aufbauen können, um die Individualität der uns anvertrauten jungen Menschen wahrzunehmen und zu stärken.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und hoffen Ihr zahlreiches Erscheinen.

08.-09.11.2019
Präsentation der Jahresarbeiten

13.11.2019
Elternabend 6. Klasse, Beginn 20.00 Uhr

15.11.2019

Martinsfest, Beginn 17.00 Uhr

20.11.2019
Elternabend Klasse 1 Wald, Beginn 20.00 Uhr

 
 
 
 
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Stoff & Spiel

Liebe Kunden. 
Wir haben handgeschnitzte Waldorfbilderrahmen neu im Sortiment. 
Sie können gerne Ihre Weihnachtsbestellungen bei uns aufgeben - für Kaplasteine und Kerzen bitte möglichst zeitnah.
Ihr Stoff-und-Spiel-Team

BioRaum

Liebe Kinder, liebe Eltern.
Es gibt bei uns ab sofort jeden Dienstag frisch zubereitete Crêpes und jeden Donnerstag frische Waffeln.
Euer BioRaum Team

 
 
 
 
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335. Mittwochsbrief

Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Katharina Meyer, Martin Petersohn, Oda Sabelberg, Nina Acquaviva (Layout).
Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor.
Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458
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