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A drama in four acts: Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle als englischsprachige Aufführung der 10. Klasse
In einem abgelegenen Haus am Rande von London wird ein Mädchen festgehalten, da es Papiere besitzt, mit der eine adelige Familie erpresst werden soll. Sherlock Holmes, von der reichen Familie beauftragt, die heiklen Papiere sicherzustellen, bekommt es daraufhin mit Prof. Moriarty zu tun, eigens von den Entführern engagiert, um sich Sherlock Holmes vom Halse zu schaffen. Aus den Doyleschen Erzählungen als der „Napoleon des Verbrechens“ bekannt und ein Holmes ebenbürtiges Genie, versucht Moriarty daraufhin mit allen Mitteln, Holmes Leben ein Ende zu setzen. Wer am Ende als Sieger hervorgehen wird und ob es einen Sieger geben wird, offenbart sich im großen Finale in der Arztpraxis des Dr. Watson. „A drama in four acts“ aus der Hand von William Gillette entstand in Zusammenarbeit mit Arthur Conan Doyle und basiert lose auf Doyles Erzählungen um den Detektiv Sherlock Holmes, wobei sich Gillette in der Charakterisierung des Protagonisten Holmes einige Freiheiten erlaubt hat. So stammt auch der berühmte Satz, „Oh, this is elementary, my dear fellow“ aus diesem Stück und nicht aus einer der Kanon-Erzählungen. In Zusammenarbeit von den Schülern der 10. Klasse, den Englischlehrern Herrn Deicke und Frau Sielaff, den Betreuungslehrern Frau Beister-Böke und Herrn Brinkhues und den Eltern und unter professioneller Regie von Tänzerin und Choreographin Victoria Wohlleber entstand eine spannende Adaption des Dramas. Die Handlung wurde vom Viktorianischen Zeitalter in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts verlegt. Anders als im Original ist Holmes Widersacher in der Schüleradaptation weiblich: Roberta Moriarty lautet der Name des kriminellen Masterminds. Damit nicht nur Männer die Protagonisten spielen, sollte eine der Hauptrollen weiblich werden. Die Arbeit am Stück begann im Oktober während der Projektwoche, indem die Schüler verschiedene Sherlock-Holmes-Verfilmungen ansahen und mit dem Lesen des Stücks begannen. Dazu kamen Improvisations-, Phonetik- und Aufwärmübungen, an denen die Schüler sichtlich Spaß hatten. Nachdem die Rollen verteilt waren, überlegten die Schüler anhand von Fragen, wie sie ihre Rolle passend ausgestalten könnten. „Jeder hat seine Figur charakterisiert und allen vorgestellt. Wir mussten uns Gedanken machen, wer wir sind, wie alt wir sind und was wir machen“, berichtet Jona. Victoria Wohlleber gab den Jugendlichen außerdem die Aufgabe, eine Pro-und-Contra-Liste zu erstellen, um festzuhalten, was das Schöne an so einem Stück ist und sich bei Durchhängern diese Liste anzusehen. Dazu fallen den Jugendlichen die Stichworte Bereicherung und Zusammenhalt in der Klasse ein. Fin, der den Billy und den MacTague spielt, erklärt: „Die Harmonie zwischen den Schülern der Klasse steigt, die Klasse wächst ziemlich gut zusammen.“ Ein anderer Schüler fügt hinzu: „Für die Gruppe bringt man Disziplin auf, übernimmt Verantwortung. Man muss auf die anderen achten und seinen Text lernen.“ Nach den Herbstferien gingen die Proben los, zunächst nur ein paar Stunden die Woche, später intensiver. Dabei geht es vor allem darum, dass die Schüler lernen, die Texte nicht herunterzuleiern, die Lautstärke zu beachten und die richtige Atemtechnik anzuwenden. Victoria Wohlleber betont: „Es erfordert viel Übung, über eine so lange Zeit zu sprechen. Die intensiven Proben sind so wichtig, um die Kraft und Disziplin aufzubringen, über zwei Stunden lang zu sprechen, und zwar so, dass alle Zuschauer von der ersten bis zur letzten Reihe alles verstehen.“ Die Schüler würden Zusammenhalt erfahren, ihr Durchhaltevermögen trainieren, lernen aufeinander zu achten und eigene Bedürfnisse beiseite zu stellen. Und natürlich würden die Jugendlichen dabei auch lernen, sich etwas zuzutrauen und Ängste zu überwinden, über ihre Grenzen hinauszugehen und zu sehen, dass die eigenen Grenzen viel weiter sind, als gedacht. „Es gibt immer Fortschritte, und auch das möchte ich mit einem solchen Projekt hervorheben. Am Ende stellen alle fest, dass die Mühe sich auszahlt. Das ist das Tolle an so einem Stück, man muss gemeinsam hindurch und über sich hinauswachsen. Augen, Ohren… alles muss in diesem Moment präsent sein. Dabei geht es nicht um Professionalität, sondern darum, es gemeinsam zu schaffen und der Sache mit Achtung zu begegnen. Und wenn jeder seine Sache macht, entsteht etwas Großartiges, ein gemeinsames Stück, in dem alle Abteilungen zusammenkommen.“ Auf die Frage, was Ihnen selbst am Stück besonders gefällt antwortet, Ani, die im Stück die Alice spielt: „Es ist schon deshalb spannend, weil es sich um einen Krimi handelt, der erst am Ende aufgelöst wird. Das Stück ist für die Schauspieler sehr anspruchsvoll und wir haben sehr viel Freizeit und Arbeit investiert. Interessant ist auch zu sehen: Wie wurde eine Geschichte, die im Viktorianischen Zeitalter spielt auf die 20er Jahre übertragen?“ Lukas, der den Holmes spielt, fügt ergänzend hinzu: „Selbst, wenn man sprachlich nicht alles versteht, lohnt es sich, das Stück zu besuchen, denn durch das Schauspiel wird alles gut verständlich. Es ist ein Stück, in dem viel passiert und es ist auch für ein junges Publikum geeignet. Außerdem gibt es ein tolles Bühnenbild und tolle Kostüme.“ Lukas fährt fort: „Sherlock Holmes ist ein vielinterpretierter Charakter. Es ist spannend zu sehen, wie das Stück von uns Schülern interpretiert wird und auch, wie es in den beiden Besetzungen von unterschiedlichen Schülern gespielt wird.“ Zum Abschluss sagt Lukas noch: „Ich finde, dass es ganz besonderen Spaß macht, zu sehen, wie Sherlock Holmes und Roberta Moriarty, die Antagonisten, gegeneinander antreten – beide mit großem Intellekt ausgestattet – und zu gucken, wer gewinnt jetzt, wer ist tatsächlich der Klügere und wer wird am Ende triumphieren.“
Termine: Freitag, 20.03.2020, 19:30 Uhr Samstag, 21.03.2020, 19:30 Uhr Sonntag, 22.03.2020, 16:00 Uhr Zu den Aufführungen sind alle herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. |
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Neu bei uns:
Gaia Vergombello – die neue Sportlehrerin
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Sport ist wie Sauerstoff
Für Gaia Vergombello ist es ein besonderer Luxus, dass an unserer Schule im Sportunterrichtet nur 20 Kinder pro Gruppe unterrichtet werden. „In kleinen Gruppen klappt der Unterricht besonders gut. Da kann man richtig toll unterrichten und sich um alle gut kümmern, auch um einzelne Schüler“, sagt sie, „ich habe nie Kinder, die auf der Bank sitzen müssen, alle Schüler sind aktiv in den Unterricht eingebunden.“ Seit Beginn dieses Schuljahrs unterrichtet Gaia Vergombello Sport an unserer Schule. In ihrem Heimatland Italien studierte sie zunächst in Bologna Sport und Schwimmen auf Lehramt, danach Sportwissenschaften in Verona. Später, nach ihrem Umzug nach Deutschland, absolvierte sie zudem eine zweijährige pädagogische Ausbildung und arbeitete dann an verschiedenen Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Etwas anderes als Sport kam für sie nie in Frage. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, etwas anderes zu unterrichten. Sport war immer mein Fach“, sagt sie und erzählt, dass sie dank ihrer Eltern schon als Kind immer gerne und viel Sport gemacht und auch in ihrer Freizeit Leistungssport betrieben habe. So trainierte sie nach dem Abitur hart, um die Aufnahmeprüfung fürs Sportstudium zu bestehen und an das Studium selbst denke sie sehr gerne zurück. Der Sportunterricht an der Schule sei eine bunte Mischung aus den verschiedenen Disziplinen, wie Mannschaftssport, Geräteturnen und Leichtathletik. Es passiere selten, dass Kinder etwas überhaupt nicht gerne machen. „Gerade Geräteturnen ist toll, weil die Kinder Kräfte und Talente entdecken, von denen sie nicht wussten, dass sie sie haben“, sagt Frau Vergombello. Aber dabei müsse man immer mit Progression arbeiten, damit die Kinder sich ihrer Möglichkeiten bewusst würden. „Das mag ich besonders. Es kommt dann eine Phase, wo alle Kinder die Übung schaffen, dann strahlen sie richtig.“ Sehr gerne begleitet Frau Vergombello die Fünftklässler zum Schwimmunterricht. Begeistert erzählt sie, dass alle Fünftklässler sich immer aufs Schwimmen freuten. „Auch die gemeinsame Fahrt mit den Kindern ist schön und es ist toll zu sehen, wie schnell sie alles können, wie sie sich umziehen, wie sie sich beeilen, selbstständig alles regeln, sich duschen, alles klappt, das ist wirklich schön zu sehen.“ Besonders gefreut hat sich Frau Vergombello, dass sie mit auf die Skifreizeit fahren konnte, die sie von nun an mitbetreuen wird. In diesem Jahr durfte sie die 7g begleiten, deren Skifahrt im letzten Jahr wegen Lawinengefahr ausfiel und die deshalb dieses Jahr nachgeholt wurde. Wie schön es ist, das Glück der Schüler zu erleben, wenn am Ende alle Skifahren können. Ihr gefällt, dass die Schüler selbst entscheiden, auf welcher Piste sie fahren wollen. Alle hätten sich sehr gut eingeschätzt und ganz entspannt in ihre jeweilige Gruppe eingeteilt. Zur gelungenen Skifahrt habe auch das gute Essen beigetragen, denn dank der ehrenamtlichen Köchinnen wurde frisch gekocht und so gab es immer warmes Essen für die Kinder. Unterstützung bei der Skifreizeit wie auch im Unterricht fand sie bei Herrn Brinkhues, dessen Erfahrung für sie sehr wichtig sei und ihr sehr helfe. Auf die Frage, was sie ihren Schülern mitgeben möchte, antwortet Frau Vergombello, dass es nicht darum gehe, Sportskanonen aus allen Schülern zu machen. „Aber die Freude an Bewegung kann jeder gewinnen, auch die motorisch etwas weniger Begabten.“ Auf ungesundes Training solle man dabei lieber verzichten. Leider verschwänden die Angebote in Sportvereinen für Jugendliche und sie wichen auf Fitnesstudios aus, in denen sie aber keine bewusste Bewegung lernten. Frau Vergombello stellt klar: „Ich bin der Meinung, Sport ist genauso wichtig wie Sauerstoff. Ohne Sauerstoff kann der Mensch nicht leben und auch ohne Bewegung kann er es nicht. Dabei geht es nicht um Leistung, sondern um die Freude an der Bewegung. Das ist mein Ziel, das möchte ich den Schülern vermitteln.“ |
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Biete
Biete wunderschönes skandiv. Doppelbett aus massivem Erlenholz an. Größe 2 x 2 m mit ringsum 12 cm breitem Rahmen, dadurch eine imposante Größe. Ohne Fußteil, das Kopfteil ist etwas rundlich geschwungen, mittig ein Höhe von 85 cm. Sehr schöne harmonische Form. Ohne Matratzen. Der Lattenrost besteht aus einzelnen doppellagigen Holzlatten, sodass man die Härte ganz individuell einstellen kann. Der Zustand des Bettes ist sehr gut. Umzugshalber möchte ich es verkaufen und freue mich, wenn es einen liebevollen neuen Besitzer findet. Ich würde mir einen Kaufpreis von 350 Euro vorstellen - es war ein sehr teures Bett!! Es kann gerne besichtigt werden und ich freue mich über eine Nachfrage. Außerdem: ein Jugendstilsofa, neu gepolstert und bezogen: 1,80 x 0,80 m. eine Armlehne ist umklappbar als Kopfstütze zum Liegen. In vier Teile zerlegbar. 80€ Jugendliches Sofa in rot, 2 m breit und ca. 65 cm hoch in schön geschwungener Form. 40€ Bei Interesse können gerne Foto geschickt werden. Frau Krupp, Tel.: 0178-2387203 |
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Stoff & Spiel
Liebe Kunden. Schulstart 2020 Schulranzenbestellung: Wer hat Interesse an einem Ranzen von aruzzi taugt oder der Lederwerkstatt? Bitte bis zu den Osterferien bestellen. Bald starten die Schultüten- oder Mäppchenkurse. Bei Interesse bitte melden unter: stoffundspiel@yahoo.com Ihr Stoff und Spiel Team |
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Termine
09.03.2020, 20.00 Uhr EA Klasse 3 11.03.2020, 19.30 Uhr EA Klasse 6 12.03.2020, 20.30 Uhr Schulkonferenz
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13.-15.03.2020 Seminar Intuitive Pädagogik 20.-22.03.2020, 20.00 Uhr Klassenspiel der 10. Klasse 21.03.2020 Geländertag |
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342. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de Katharina Meyer, Leska Beikircher, Oda Sabelberg, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor. Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458 www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de
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