346. Mittwochsbrief – 04.11.2020
 
 

Corona in unserem Schulleben – Neuster Planungsstand

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Liebe Eltern,
die seit dem 2.11. geltenden, strengeren Corona-Regeln verlangen uns allen viel ab. Das „Herunterfahren“ aller gemeinschaftlicher Freizeitbeschäftigungen und des geselligen Lebens stellt uns wiederum vor große Herausforderungen.
Umso wichtiger ist es für uns als Schule, dass wir den Kindern und Jugendlichen so gut es geht eine gewisse Normalität bieten, damit unsere Schule, trotz aller gebotenen Einschränkungen, ein Raum der Begegnung, Wertschätzung und Lernfreude bleibt. Sie können sicher sein, dass wir Lehrerinnen und Lehrer trotz Abstand und Maske alles dafür tun, die Kinder weiterhin sehr persönlich wahrzunehmen, ihr Interesse an der Welt zu wecken, sie in ihren individuellen Lernschritten zu begleiten und zu unterstützen und mit vollem Einsatz, Kreativität und Phantasie zu unterrichten.
Im Kollegium  sind alle sehr froh, dass wir uns im Unterricht noch real-physisch begegnen können und dass wir den Unterricht „nach Plan“ erteilen können, denn im Distanzunterricht, diese Erfahrung haben wir gemacht, sind es zum einen die waldorftypischen Fächer, die als erstes auf der Strecke bleiben und ist es zum anderen genau der erwähnte "persönliche Draht", der leicht verloren gehen kann.
Dafür nehmen wir die vielen sich permanent ändernden Regeln und Verordnungen, die oftmals widersprüchlich sind und für einige von Ihnen auch schwer zu akzeptieren sein mögen, in Kauf. 
Wir fahren weiter „auf Sicht“ und müssen unsere Planungen sehr kurzfristig anpassen. Am späten Montagnachmittag erreichte uns als Schule eine Mail, die weitere Einschränkungen klar formulierte. Im Folgenden der aktuelle Stand:
  • Martinsumzüge sind in ganz Düsseldorf nicht erlaubt. Die Klassenlehrerinnen der Unterstufe werden dennoch alles dafür tun, dass die Kinder auch in diesem Jahr zu einem starken Erleben der Martinslegende kommen werden.
  • Die Präsentation der Jahresarbeiten der 12. Klasse findet im kleinsten Rahmen statt, auch hierbei sind Eltern als Zuschauer nicht erlaubt. Inwieweit eine digitale Präsentation möglich ist, wird derzeit geprüft. Werfen Sie dazu einen Blick auf unsere Homepage.
  • Elternabende dürfen bis 30.11. nur noch digital stattfinden. In Kürze wird dafür auch unsere neue Plattform IServ zur Verfügung stehen, eine erste Schulung des Kollegiums ist erfolgt, eine weitere jedoch nötig, bevor wir starten können.
  • Der Vortrag von Frau Dr. Glöckler am 19.11. wird, wenn überhaupt, nur als Live-Stream oder Videokonferenz stattfinden können. Genaueres dazu werden Sie erfahren, sobald es ganz fest steht.
  • Der Weihnachtsmarkt fällt aus, die Händler werden jedoch einen Weg zu Ihnen finden, besuchen Sie dazu auch die aktuellen Hinweise auf unserer Homepage!
  • Der Bioladen schließt zunächst bis Ende November seine Türen, um seinen Teil zum Infektionsschutz beizutragen.
  • Die privaten Musikunterrichte in den Schulräumen müssen, wie auch an den Musikschulen, ebenso auf digitale Vermittlung umschwenken.
Üben wir uns weiter in Geduld und Kreativität, bis wir wieder gemeinsam feiern, singen, musizieren und uns begegnen können.
Dirk Hauf
 
 
 
 
 

Die neue Englischlehrerin Marlene Calvin

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„Spazierengehen ist die beste Art, eine neue Stadt zu entdecken“, sagt Marlene Calvin. Und wer viel liest und viel geht, sieht viel und weiß viel. Vielleicht rührt ihre offenherzige Art daher:
in Bewegung bleiben, nicht in Starre verharren, aktiv gestalten.
 

Geboren wurde Frau Calvin als letztes von vier Kindern in einem kleinen 50-Einwohner-Dorf auf Jamaika. Da es in den 70er Jahren auf Jamaika keine Zukunft gab, zog sie mit 13 Jahren mit ihrer Familie in die USA. Zumindest sahen ihre Eltern dort keine Zukunft für die Kinder und so zog die gesamte Familie nach New York. Zunächst lebten sie in der Bronx, einem Ort, der Frau Calvin aufgrund des bunten Gemischs in guter Erinnerung geblieben ist: Puerto-Ricaner, Kubaner, Dominikaner, überhaupt Hispanos und Menschen aus allen Teilen der Karibik und vielen anderen mehr. Später zog die Familie nach Brooklyn, wo vor allem Schwarze lebten, „die Mischung war weniger bunt“, sagt sie. Und weil sie die Bronx so sehr liebte, ging sie nach Beendigung der Schule zurück, um dort Kunstgeschichte zu studieren.
Ursprünglich wollte sie Galeristin werden, doch als sie bei den ersten kleineren Ausstellungen während des Studiums mit Künstlern zusammenarbeitete, wurde ihr schnell klar, dass sie nicht ihr Leben lang die Attitüde, die viele Künstler an den Tag legten, ertragen wollte.
Nach Studienende wollte sie zunächst reisen, nach England, wo ein Teil ihrer Familie lebte. Doch im letzten Studienjahr funkte Matthias dazwischen, ein Deutscher. Und so wurde aus England Deutschland. Für einen Monat, um Land und Leute kennenzulernen und um auszutesten, ob sie sich vorstellen konnte, in diesem Land zu leben. Sie konnte.
Und bewarb sich für einen Auslandsaufenthalt. Die Aufnahmeprüfung, um Fotografie in Essen zu studieren, bestand sie, musste jedoch das für das Studium angesetzte Sprachniveau erreichen, schrieb sich für Deutschkurse ein und arbeitete nebenbei bei mehreren Fotografen. Da ihr die Arbeit im Fotostudio weniger Freude bereitete, anspruchsvolle Kunden und die Arbeit im Studio, die sich mehr um den Aufbau als um das Fotografieren selbst drehte, vor allem aber wegen ihres „fehlenden fotografischen Auges“, schwenkte sie um und absolvierte ein zusätzliches Anglistikstudium. Kurz vor  der Magisterprüfung kam die freudige und sehr überraschende Nachricht, dass Frau Calvin schwanger war. Die logische Konsequenz, um Kind und Lebensunterhalt zu verbinden, schien ihr, eine Dissertation zu schreiben. Schwerpunkt ihrer Doktorarbeit war der Vergleich afrikanischer Diasporen: Jamaika mit einer größtenteils schwarzen Bevölkerung und die USA, in denen Schwarze eine Minderheit bilden. Die Arbeit wurde mit mehreren Stipendien gefördert.

Neben dem Unterricht an einer Sprachschule für Kinder und einer weiterbildenden Schule, nahm sie an wissenschaftlichen Kongressen teil und wurde dort von einem Professor „entdeckt“ und an die Uni nach Wien geholt. Eine gute Zeit. Doch gleichzeitig ein aufreibender Spagat zwischen Blockunterricht in Wien und der kleinen Tochter in Düsseldorf. Nach einem einschneidenden Erlebnis, bei dem sie eingeschneit war, und nicht rechtzeitig und wie versprochen in Düsseldorf sein konnte, brach sie ihre Zelte in Wien ab, um einen Job zu suchen, der ihr mehr Zeit mit ihrer Tochter ließ und der ihr gemeinsame Ferien mit ihr bot. Was lag da näher als Lehrerin zu werden?
Freunde hatten sie an die Waldorfpädagogik herangeführt, und schließlich schloss sie ein weiteres Studium ab: Waldorfpädagogik an der Alanus Hochschule in Alfter. Bald darauf begann sie an der Waldorfschule in Duisburg und unterrichtete dort 8 Jahre lang Englisch.

Frau Calvin sagt: „Duisburg, hat einen etwas anderen Schwerpunkt, dort werden viele „schwierige“ Kinder unterrichtet, teilweise auch Kinder, die von anderen schon abgeschrieben wurden.“ Genau diese Kinder wollte Frau Calvin unterstützen, an sie glauben und ihnen helfen, doch noch einen guten Realschul-Abschluss zu machen, den ihnen keiner zugetraut hatte, nicht einmal sie selbst. Sie erkannte aber auch, dass sich ihre Aufgaben oft von der Lehrerin zur Sozialarbeiterin verschoben. Obwohl es ihr sehr schwerfiel, die Duisburger Schule zu verlassen, der sie, wie sie sagt, viel Gutes verdankt, war es nach vielen Jahren Zeit zu gehen. „Manchmal spürt man, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen ist.“ Ich wollte mich weiterentwickeln, den Fokus wieder verstärkt aufs Unterrichten legen.

Zu ihrem Unterricht sagt sie: „Die Kinder sollen Spaß am Unterricht und Spaß an der Sprache haben. Ich möchte sie ermuntern, dass herauszuholen, was in ihnen steckt“, und sie betont, wie wichtig es ist, jeden Schüler dort abzuholen, wo er steht.

Zu einem Bewerbungsgespräch kam Frau Calvin einmal drei Stunden zu spät, weil sie sich in der Stadt nicht auskannte und den Weg nicht fand. Sie ging aber dennoch hin und erschien mit den Worten: „Ich weiß, dass ich die Chance auf den Job verpasst habe, ich wollte aber trotzdem persönlich vorbeikommen, um mich zu entschuldigen. Sie bekam den Job, mit der Begründung: „Ja, genau so eine brauchen wir hier. Eine, die nicht aufgibt!“

Den Schülern wünschen wir, dass Frau Calvins äußere und innere Beweglichkeit ansteckend wirkt. Frau Calvin wünschen wir einen guten Start an unserer Schule.
Katharina Meyer

 
 
 
 
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Schüleraustausch – Feierliche Einweihung des Freskos
im Friedensgarten von Matha

Am 13. Oktober 2019 fuhren zehn Schülerinnen der jetzigen 10. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Connert für eine Woche nach Matha, um dort gemeinsam mit französischen Schülern ein deutsch-französisches Fresko für den Frieden zu gestalten.

Matha, ein kleiner Ort nahe der Atlantikküste, im Département Charente-Maritime, in der Region Nouvelle-Aquitaine, besitzt einen großen Friedensgarten im Stadtzentrum. In diesem „Jardin de Paix“ befinden sich auf 8000 m2 Fläche Wandmalereien, monumentale Skulpturen und Fresken von namhaften Künstlern aus aller Welt, die dauerhafter Bestandteil einer Ausstellung für den Frieden sind.
Im Rahmen eines Austauschprogramms haben die Schülerinnen und Schüler der RSSD und der MFR Matha gemeinsam ein Fresko für die Ausstellung erarbeitet, das sich in die Reihe der Kunstwerke einreiht und im September 2020 feierlich eingeweiht wurde – ursprünglich war ein früherer Zeitpunkt für die Inauguration vorgesehen, der aufgrund der Corona-Maßnahmen verschoben wurde.

In die Technik der Freskenmalerei wurden die Schüler von professionellen Künstlern eingeführt. Unter Begleitung der Künstlerin Olivia Oudart und des Freskenteams entstanden erste Entwürfe, von denen die Schüler die besten auswählen und als Fresko umsetzen konnten.
Insgesamt wurden 30 Fresken erstellt, die, zu einem großen Fresko zusammengeführt, nun dauerhafter Teil der Ausstellung im Friedensgarten sind.
Neben der gemeinsamen Arbeit hatten die Schülerinnen bei Ausflügen nach La Rochelle und Saintes, dem Kochen regionaltypischer und deutscher Gerichte, Sport, einem Restaurantbesuch und einer Disko am letzten Abend Gelegenheit zur Begegnung.

Frau Connert fand nach der Fahrt lobende Worte für die Schülerinnen: „ Sie haben sich die Sympathie, den Respekt und die Bewunderung der französischen Jugendlichen und des Leitungsteams für ihre hervorragenden sozialen und künstlerischen Kompetenzen erworben. Ich freue mich sehr über diese Leistung und bin stolz auf unsere Schülerinnen.“

Ermöglicht wurde das Projekt auf französischer Seite von der Maison familiale rurale (MFR), dem Centre de Culture Européenne (CCE) und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), begleitet und organisiert wurde die Fahrt von Dr. Françoise Fouquet, Vorstandspräsidentin des CCE, ehemalige Leiterin des Deutsch-Französischen Jugendwerks, dem Schulleiter des MFR und von deutscher Seite von Hedwig Connert, ehemalige Französischlehrerin der RSSD.

Ein Rückbesuch kam schließlich wegen der Pandemie nicht zustande, doch gibt es auch in dieser Zeit Möglichkeiten des Austauschs auf virtueller Ebene. Das neue Projekt heißt „Meine Familie, meine Region, mein Land, unser Planet“ und könnte von den Französischlehrern in den laufenden Unterricht eingebunden werden. Bei diesem Projekt geht es um einen Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern deutscher Sekundarstufen und Schülern französischer Collèges aus der Region Charente-Maritime.

„Neben den Lerninhalten, die mit der Schule zusammenhängen, sollten wir gerade in der aktuellen Lage, wo wir mit den Begriffen von Nähe und Distanz im sozialen Bereich verstärkt konfrontiert sind, die Förderung der Völkerfreundschaft nicht aus dem Blick verlieren und das regelmäßige Aufeinanderzugehen nicht verlernen, schließlich geht es bei dieser Art von Projekten nicht nur um den Erwerb der jeweiligen Fremdsprache. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde von uns gewagt, weitere sollten unbedingt folgen.“, ergänzt Frau Connert.

Kaja, eine der teilnehmenden Schülerinnen berichtet: „Mir hat die Fahrt total Spaß gemacht. Ich fand den Austausch mit den anderen super. Zuerst waren wir schon sehr verhalten, da waren nur wir und die anderen. Aber schon nach einer Woche hatte sich das komplett geändert. Fast alle haben beim Abschied geweint. Ich habe auch immer noch Kontakt zu einigen der Franzosen. Auch die Verständigung war überhaupt kein Problem, wenn einem die Wörter fehlten, haben wir uns mit Händen und Füßen beholfen. Auch dass wir nicht einfach nur da waren, sondern zusammen an einem Projekt gearbeitet haben, fand ich richtig gut.“

Unser Dank geht an das Team in Matha, das hilfsbereit und verständnisvoll auf die Wünsche der Schüler eingegangen ist und nach besten Kräften versucht hat, ihnen einen gelungenen Aufenthalt zu ermöglichen; an Hedwig Connert, die die Fahrt von deutscher Seite aus möglich gemacht hat und den Schülerinnen und Schülern beider Länder für die bleibende Spur für Frieden und Völkerverständigung.
Katharina Meyer

 
 
 
 
Weihnachtswaren-Verkauf 2020
 

Weihnachtsmarkt-Ersatz

Aufgrund von Corona muss unser schöner Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ausfallen. Unsere Aussteller waren aber weiter kreativ und haben wunderschöne Dinge angefertigt. Daher freuen wir uns, dass folgende Händler ihre schönen, ausgefallenen, kreativen, mit Herzblut gefertigten Unikate in der Zeit vom 23.11. bis 18.12.2020 von 8 bis 14 Uhr bei Stoff&Spiel anbieten werden. Für jeden ist etwas dabei, und es lohnt sich, jeden Tag vorbeizukommen. 

 
 

Montag, 23.11.
Susanne Schiller, Waldorfschule Haan-Gruiten: Gefilztes, Genähtes. Wie immer alles selbst gemacht! Auch die tollen Leseknochen sind wieder mit dabei. Kleine Präsente, selbst gezogene Bienenwachskerzen/Teelichter, MiniMoosGestecke, Schlüssis und selbstverständlich Masken für Groß und Klein! Ein bunter Strauß, für jeden etwas dabei.

Dienstag, 24.11. und Mittwoch, 25.11.
Die Theodor-Andersen-Schule bietet Produkte aus ihrer Holz- und Textilwerkstatt an: Insektenhotels, Vogelhäuser, Fledermauskästchen,

weihnachtliche Holzarbeiten: Utensilos, Haarbänder aus Stoff, Organizer, Gürteltaschen für Hundeleckerlis, Hüfttaschen, Kulturbeutel, Einkaufsbeutel, Handtaschen in verschiedenen Größen, Rucksäcke

Donnerstag, 26.11.
Frau Sahm: handgefertigte & fair gehandelte
Interieur-Textilien aus Nepal, Indien und Peru

Freitag, 27.11.
Jan Tesche: Holzobjekte aus Düsseldorf
Weihnachtsbaumschmuck, Schalen, skulpturale Möbel und Objekte aus frischem Holz gedrechselt.
Maschinenmalerei – abstrakte Bildwelten von der Drechselbank. Jedes ein Unikat!
www.jantesche.de;
Instagram: jan.tesche.moebelunikate

Montag, 30.11.
Sven Rünger aus Meerbusch
Edelsteine und Kristalle aus aller Welt, handverlesen, geschliffen und naturbelassen, Spezialitäten sind die Bergkristalle und andere Quarzvarietäten aus Brasilien.

Dienstag, 1.12.
Frau Steneberg: transparente Sterne und Märchenfensterbilder.

Mittwoch, 2.12. und Donnerstag 3.12.
Frau Chantzaras: Oliven und Öl aus Kreta.

Freitag, 04.12.
Frau Jörgens: Kalligrafie, wunderschöne Postkarten.

Montag, 07.12.
Waldorfkindergarten Diepenstraße: Liebseligkeiten aus dem Kindergarten.

Dienstag, 8.12.
Rubys MaschenArt: handgestrickte und selbst kreierte Textilen wie Strickjacken, Pullis, Röcke, Kleider, Mützen, Schals, Stulpen, Tücher, Fäustlinge, kleine gestrickte oder gefilzte Täschchen, Schlüsselanhänger, gehäkelte Mäuse u.v.m.

Mittwoch, 9.12.
Martin-Luther-King-Schule: Kreativista stellt u.a. Produkte aus Stoff, Papier und Filz her. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem UPCYCLING verschiedenster Materialien (z.B. Atlanten, Schwimmflügel, Turnmatten, Planschbecken), aus denen schöne neue Dinge entstehen.

Donnerstag, 10.12.
Handarbeitskreis der Waldorfschule: schönes Gefilztes, Genähtes, Gestaltetes zum Verschenken.

Freitag, 11.12.
Frau Rymkus: selbst gefertigte Deko aus Naturmaterialien, gehäkelte Geschenke, Marmelade, Sirup

Montag, 14.12. und Dienstag, 15.12. Waldorfkindergarten Rafael Ratingen: Märchenwollfeen, Transparentstern, gehäkelte Pferdeleinen, selbst gemachte Marmelade, Apfelsaft und viele schöne Dinge mehr…

Mittwoch, 16.12.
Frau Hoitz: Wachs statt Plastik! Tücher und Beutel zur Aufbewahrung von Lebensmitteln.

Donnerstag, 17.12.
Frau Cardinal: schöne Waldorfpuppen.

Freitag, 18.12.
Schülerfirma Gerricus-Werkladen: kreative Geschenke, Schönes aus dem Werkladen, jedes Teil ein Unikat! Mit Liebe zum Detail aus ”ausgedientem“ Textil und Papier gefertigt und viele schöne Dinge mehr.
Durch Upcycling neu interpretiert und alles von Hand gefertigt.

Zusätzlich hierzu gibt es über den gesamten Zeitraum die Möglichkeit, bei Stoff&Spiel Folgendes zu erwerben:

  • Wunderschöne Puppen, die mit Liebe von den langjährig bekannten Puppengruppen unserer Schule gefertigt werden.
  • Frau Pillwein bietet Selbstgefertigtes an: Liebesgaben, Feines für Leib & Seele. Verschiedene Essigsorten (Energieessig,Kirsch- und Hollerblütenessig), Kräutersalze (Brennnesselsalz), Calendula-Heilsalbe.
  • Frau Bauch: selbstgefertigte Kindermode und Accessoires für den Winter.
 
 
 
 
 

Jahresarbeiten 2020

Leider darf die 12. Klasse nicht wie sonst üblich an dieser Stelle eine Einladung zur Präsentation der Jahresarbeiten aussprechen. Zum Schutz unserer Schüler und Gäste müssen wir auch hier die aktuellen Einschränkungen ertragen. Über viele Monate haben sich die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse mit ihrem selbst ausgewählten Thema beschäftigt. Am Freitag, 6. November, und Samstag, 7. November, präsentieren sie ihre Arbeiten im großen Saal der Schule, allerdings nur vor einem kleinen, nicht öffentlichen Zuschauerkreis.
Die Themen sind so bunt und breit gefächert, wie die Interessen der Schülerinnen und Schüler. Sie reichen von Flötenbau bis Drohnenflug, von der Restaurierung alter Motorräder bis hin zum Bau von Möbeln aus dem Sperrmüll. Es gibt Themen wie künstliche Intelligenz und Schreiben von Kurzgeschichten. Präsentiert werden die Arbeiten in einem Vortrag sowie mit selbst gestalteten Präsentationsständen. Ein Kolloquium in kleiner Runde bildet den Abschluss. 
Übrigens, wenn Sie die Schülerinnen und Schüler unterstützen oder noch tiefer in eines der gewählten Themen einsteigen möchten: Für die nächsten Jahre, in denen die Präsentation hoffentlich ohne Einschränkungen wieder stattfinden darf, suchen wir immer begleitende Gäste. Diese lesen die schriftliche Arbeit des Schülers vorab, wohnen der Präsentation und dem Kolloquium bei und geben dem Schüler ein Feedback von außen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Caroline Klisch unter der E-Mail-Adresse: caroklisch@gmail.com.
Caroline Klisch

 
 
 
 
 

Projektwoche 2020

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In diesem Jahr hatte sich das Kollegium der Unter- und Mittelstufe darauf geeinigt, dass es allen KollegInnen freisteht, eine Projektwoche zu begehen oder nicht. Vielen KollegInnen war es ein Anliegen wegen der coronabedingten Ausfälle den "normalen" Epochenstoff in den Mittelpunkt zu stellen. Die Oberstufe nimmt alle zwei Jahre an der Projektwoche teil und wird im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Die 1. Klasse hat sich in der Projektwoche mit dem Herbst und all den Herrlichkeiten, die die Natur uns zu dieser Jahreszeit bietet, beschäftigt. So entstanden Tischlaternen aus leuchtend-schönen Herbstblättern und Kerzenhalter in der Form des Lindwurms, der in der Michaelizeit besiegt wird. Aus Äpfeln konnten die Schüler selber Apfelsaft pressen und Apfelringe trocknen und am letzten Tag wurde die wunderschöne Herbstprojektwoche mit einer köstlichen Erntesuppe beendet.

Die 3. Klasse mit Frau Temmen hat die diesjährige Projektwoche für den Ackerbau genutzt. Die Schüler haben den Acker vorbereitet, gepflügt, geeggt, gesät und gestriegelt. Beim ausgesäten Getreide handelte es sich um Winterroggen. Frau Temmen berichtet: "Die Kinder haben das unheimlich gut gemacht, mit viel Kraft. Und selbst das Wetter hat mitgespielt: Zuerst sah es so aus, als würde es eine Katastrophe, aber dann war es perfekt. Wir konnten den richtigen Momente abpassen. Das Wetter war richtig gut."

Die 4. Klasse hat sich in der Projektwoche dem Thema "Vom Korn zum Brot" gewidmet.
Am Montag haben wir das Korn gedroschen. Dazu sind wir aufgrund des Wetters in den Raum der 3. Klasse ausgewichen. Am Dienstag haben wir dann das Korn von der Spreu getrennt und zu Mehl gemahlen. Den Mittwoch verbrachten wir im Freilichtmuseum in Hagen und konnten vielen Handwerken zuschauen. Am Donnerstag haben wir aus dem gemahlenen Getreide süße und herzhafte Backwaren hergestellt, die wir dann am Freitag bei einem kleinen Erntedankfest verzehrt haben. Parallel dazu haben wir in der Woche ein kleines Buch erstellt, das die verschiedenen Arbeitsschritte und auch Backrezepte enthält.

Die 8r hat unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Küfner und des Eurythmielehrers Herrn Dos Santos einen Tanzkurs gemacht. Die Schüler habe dabei einen Standardtanz und einen lateinamerikanischen Tanz gelernt. In den jeweils ersten beiden Stunden hatte die Klasse Tanzunterricht und im Anschluss Theater- und Improvisationsübungen mit Blick auf das bevorstehende 8.-Klass-Spiel.

K. Meyer

 
 
 
 
 

Au revoir Madame Zine!

Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Eltern,
"Bonjour Madame Zine", erklang es für mich vergangenen Freitag ein letztes Mal in den holzvertäfelten Räumen der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf. Traurig war ich hierüber, keine Frage. Gleichzeitig aber habe ich gerade in dieser Abschiedswoche sehr viel Freude erfahren, da mir viele liebe Kinder gezeigt haben, dass auch sie traurig hierüber sind. Diese emotionalen Momente nehme ich mit und bin sehr dankbar hierfür.
Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte, und mit schönen Erinnerungen werde ich in Köln an meine Zeit in Gerresheim zurückdenken.
Allez, merci beaucoup mes élèves und nun zum letzten Mal: "Au revoir Madame Zine"

 
 
 
 
 

Bioraum

Liebe Kunden, liebe Schüler.
Der Bioraum schließt aufgrund der aktuellen Lage vorerst seine Türen.
Wir hoffen, dass wir bald wieder für Euch da sein können.

Euer Bioraum-Team

 

Stoff und Spiel

Liebe Kunden.
Weihnachten kommt mit großen Schritten näher, wer noch etwas aus der neuen Schulhoodiekollektion benötigt, kann noch bis zum 13.11. vorbestellen.

Ihr Stoff und Spiel Team

Biete

Wir bieten eine Buchenholz Kinderküche mit Backofen: 30€; Spielständer aus Buchenholz, 70€ pro Stück; ein weißes Kinderbett in gebrauchtem, guten Zustand: VB 50€.
Bei Interesse bitte bei Familie Lennarzt melden:
Tel 0151-25361191

 
 
 
 
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346. Mittwochsbrief

Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de
Katharina Meyer, Oda Sabelberg, Dirk Hauf, Nina Acquaviva (Layout). 
Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor. 
Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458 
www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de