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St. Martin
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Martinsstimmung in der Unterstufe Wie eine Kette leuchtender Perlen reihten sich die bunten Laternen der Drittklässler*innen am Bühnenrand aneinander, als die Unterstufenklassen verteilt auf zwei Spieltermine in der letzten Woche den Saal betraten, um das diesjährige Martinsspiel der dritten Klasse anzuschauen. Mit großer Spielfreude und kräftigen Stimmen brachten die Schüler*innen das Stück auf die Bühne. So ließen sie die Winde über die Bühne fegen und brachten als ‚Frost‘ und ‚Kälte‘ die Zuschauer zum Frösteln, ungeachtet der Mund- und Nasenbedeckung die die Schüler*innen während der Aufführung trugen. Die bekannten Lieder des Stückes wurden kräftig gesummt, was der Atmosphäre des Stückes keinen Abbruch tat. Wie schön, dass die Drittklässler*innen das Stück wie gewohnt geprobt haben und dann sogar vor kleinem Publikum aufführen durften. Es trug zu der insgesamt schönen Martinsstimmung in der Unterstufe bei, wo überall auch in diesem Jahr fleißig Laternen gebastelt, Martinsgeschichten erzählt und Martinswecken gegessen wurden. Mareike Temmen |
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Michaeli 2020
Am Michaelitag haben alle Klassen der Unterstufe auf Einladung der beiden zweiten Klassen das Michaelifest gefeiert. Es galt, mit einem Mutstein gewappnet, durch einen riesigen Drachenleib zu steigen, über Feuer zu springen, in Zwei- oder Gruppenkämpfen seinen Mut zu beweisen. Die Kinder haben in den Klassen große Stuten-Schwerter geteilt und "Drachenblut" getrunken. Für alle Beteiligten war es zwar ein verregneter, aber aufregender Tag. Inga Feige |
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Corona in unserem Schulleben – Neuster Planungsstand
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Seit dem letzten Mittwochsbrief haben sich die Corona-Rahmenbedingungen nicht geändert. Wir sind froh darüber, dass wir in den vergangenen zwei Wochen für das Martinsspiel der 3. Klasse und für die Präsentation der Jahresarbeiten der 12. Klasse einen Weg gefunden haben, der sowohl den Wunsch nach Öffentlichkeit als auch den Wunsch nach Infektionsschutz berücksichtigt hat.
In den Konferenzen, die seit letzter Woche per Videokonferenz stattfinden, hat uns das Thema „Maskenpflicht im Unterricht ab Klasse 5” beschäftigt. Bei einem Blick auf alle Klassen entstand der Eindruck, dass die Mehrheit unserer Schüler*innen und Kolleg*innen gut mit der Maskenpflicht zurechtkommt, wobei man berücksichtigen muss, dass die Kinder, denen das Tragen gesundheitliche Probleme bereitet, ein ärztliches Attest haben, das sie von der Maskenpflicht befreit. Wir haben uns im Kollegium darauf geeinigt, dass alle Schüler*innen in allen Unterrichten jederzeit eine kleine „Maskenpause“ beantragen können, in der die Maske am geöffneten Fenster für eine Zeit abgenommen werden kann. Diese Praxis, die sich in einigen Klassen bewährt hat, gilt nun für alle Klassen. Da weiterhin das Frühstück in den Hofpausen eingenommen wird, sind auch diese Zeiten für die meisten Schüler*innen defacto Maskenpausen, ebenso wie der Sportunterricht und, sofern er draußen stattfindet und die Abstände eingehalten werden können, der Gartenbauunterricht. Darüber hinaus haben wir beobachtet, dass sich die Schüler*innen ganz automatisch die Maske für kurze Zeit unter die Nase schieben, wenn sie den Eindruck haben, dass sie mehr Luft benötigen. Als Kollegium jedenfalls können wir die gegenwärtige Regelung und Praxis bei uns an der Schule mittragen. Diskutiert wird derzeit noch, ob und wie man den Nachmittagsunterricht in den oberen Klassen kürzen kann, um allzu lange Tage mit Maske zu verhindern. Für die Kommunikationssoftware IServ hat inzwischen eine zweite Schulung des Kollegiums stattgefunden, so dass die schulweite Einführung derselben unmittelbar bevorsteht. Allerdings darf man sich auch von IServ keine Wunderdinge erwarten. Es handelt sich dabei zunächst um eine komfortable Cloud für den Datenaustausch, ein integriertes Mailprogramm für alle Schüler*innen und Kolleg*innen sowie ein gut funktionierendes Videokonferenztool. In Zukunft können dann, darauf aufbauend, noch weitere Funktionen wie Kalendarium, Pinnwand, Umfragen etc. zum Einsatz kommen. Der Umgang mit IServ muss geübt werden, und es wird bestimmt eine Weile dauern, bis wir alle gut damit zurechtkommen. Auch die Planungen für eine eventuell notwendige Schulschließung laufen weiter. Da wir an unserer Schule über viele Räume verfügen, planen wir derzeit mit einem Modell, dass im Falle eines Abstandgebotes von 1,50 Meter dennoch Präsenzunterricht an allen Tagen und in allen Schulstufen ermöglichen wird. Unsere großen Klassen würden dann entweder in ausreichend großen Räumen unterrichtet oder in Gruppen geteilt und parallel unterrichtet, ohne dass eine Lerngruppe tageweise zu Hause bleiben müsste. Wir sind zumindest vorbereitet. Im Vorstand und im Ausschuss für Gebäude und Gelände haben wir uns in der vergangenen Zeit immer wieder mit dem Thema Luftfilteranlagen beschäftigt. Wir informieren uns auch zu dieser Thematik fortlaufend. Was wir nicht wollen, ist, dass einzelne Klassen aufgrund von Einzelspenden mit Lüftern ausgestattet werden, während andere Klassen leer ausgehen. Auch beim Thema Lüfter müssen wir die ganze Schulgemeinschaft im Blick behalten. Aus eigener Erfahrung kann ich ergänzen, dass das Stoßlüften mit Durchzug alle 20 Minuten auch bei winterlichen Außentemperaturen in gut geheizten Räumen kein wirkliches Problem darstellt. Es ist zwar nicht schön, wenn alle 20 Minuten der Lüftungswecker piept, aber man gewöhnt sich daran. Der Unterricht leidet darunter nicht. Ich glaube, man stellt sich das von außen unangenehmer vor als es wirklich ist. Zum Schluss noch zwei organisatorische Hinweise: Das Betreten des Schulgeländes für Eltern ist derzeit ohne vorherige Terminabsprache mit der Verwaltung bzw. einer Lehrkraft leider nicht gestattet. Dass die Weihnachtsferien zwei Tage früher als geplant beginnen, wurde in der Presse verkündet. Eine offizielle Bestätigung dafür haben wir als Schule bisher noch nicht bekommen, auch auf den Seiten des Schulministeriums findet man dazu noch keine Informationen... Für die Adventszeit hat sich das Kollegium übrigens etwas Besonderes ausgedacht. Wenn alles gut läuft, werden wir einen digitalen Adventskalender bereitstellen! Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, lassen Sie sich überraschen! Für das Kollegium Dirk Hauf |
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Jahresarbeiten 2020
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In diesem Jahr konnten die Jahresarbeiten der 12. Klasse coronabedingt nur vor einem sehr kleinen Publikum präsentiert werden. Daher wurde kurzerhand ein Livestream organisiert, um die Arbeiten dennoch einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Die Atmosphäre im Saal war sehr konzentriert, und alle, die dabei waren, ob vor Ort oder an den Bildschirmen, sahen sehr gute Vorträge, die in diesem Jahr oftmals mit einem kleinen Video abgerundet wurden. Die Zwölftklässlerinnen präsentierten ihr Thema auch an einem Stand, den sie in diesem Jahr im Foyer des Saales aufbauten und den sich zumindest Eltern und BetreuungslehrerInnen anschauen konnten. Zum Abschluss reflektierten die SchülerInnen ihre Arbeit in einem eineinhalbstündigen Kolloquium, das in diesem Jahr leider ohne auswärtige Gäste stattfinden musste. Hanna Reitschmidt, die sich ein Jahr lang mit der Schwarz-Weiß-Fotografie auseinandergesetzt hat, und ganz spielerisch damit umging, dass sie über geraume Zeit Menschen mit Masken fotografieren musste, resümiert: " Ich fand es dieses Jahr sehr schön, dass alle trotz der Umstände live dabei sein konnten. Das Prinzip mit dem Livestream sollten wir auch in den folgenden Jahren anwenden, damit sich jeder die Vorträge ansehen kann. Besonders wenn einem das Thema wichtig ist oder es generell um ein wichtiges Thema geht, wie beispielsweise dieses Jahr Fast Fashion/Furniture, möchte man mit seinem Vortrag natürlich viele erreichen." Der "Startschuss" für die neuen Jahresarbeiten der 11. Klasse hat auch schon stattgefunden, feierlich präsentiert mit den Betreuungslehrern und der gesamten 11. Klasse im Saal, per Video aufgezeichnet für die Klasseneltern. Dirk Hauf |
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Tierische Unterstützung im Klassenzimmer
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Ende Mai bekam die jetzige 3. Klasse Zuwachs: Effi, ein kleiner italienischer Wasserhund wurde Teil der Klassengemeinschaft. Die Kinder befanden sich gerade im Lockdown als Effi bei Frau Temmen einzog und freuten sich über jedes Bild des kleinen Welpen, dass ihre Lehrerin ihnen zu den Unterrichtsmaterialien in die Cloud stellte. Mit neun Wochen begleitete Effi die Klasse dann zum ersten Mal im Unterricht, zunächst im Garten, im „Outdoor-Unterricht“, dem perfekten Ort, um einen Klassenhund einzuführen – draußen und mit halber Klasse. Frau Temmen berichtet: „Schon beim ersten Besuch lief der Unterricht reibungslos. Die Kinder haben den kleinen Welpen direkt in ihr Herz geschlossen. Nach ersten Begrüßungsspielchen legte Effi sich dann während des Unterrichtes unter die Bänkchen der Kinder und schlief, mal hier mal dort, und schaffte so en passant eine emotionale Verbindung zwischen den Kindern. Ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten, nachdem die Lebenswelt zuvor von Abstand, fehlender Nähe und zunehmender Digitalisierung geprägt war. Alle Schüler waren hoch motiviert und hielten sich an die vereinbarten Umgangsregeln mit dem Hund. Ich denke, es hat uns allen nach der langen Zeit der Unsicherheit und den Sorgen sehr gutgetan, diesen kleinen Hund in unserer Mitte zu haben.“ Effi ist ein Lagotto romagnolo, ein italienischer Wasserhund, eine Rasse, die als besonders kinderlieb bekannt ist und außerdem keinerlei Haare verliert und damit ein allergiefreier Hund ist. Frau Temmen hat bereits langjährige Erfahrung mit Klassenhunden, und älteren Schülern dürfte Teefje bekannt sein, der Hund, der Frau Temmen in den letzten beiden Klassendurchgängen als Klassenhund begleitet hat und sogar eine eigene Rolle im Achtklassspiel hatte. Mittlerweile gibt es an vielen Schulen Klassenhunde und die tiergestützte Pädagogik findet immer mehr Befürworter. Der begleitete Umgang mit Tieren fördert soziale und kognitive Kompetenzen sowie lebenspraktische Erfahrungen. Lernprozesse im sozial-emotionalen Bereich, die zwischenmenschliche Kommunikation, soziale Fähigkeiten insgesamt und nicht zuletzt das Verantwortungsbewusstsein werden gestärkt. Frau Temmen berichtet von einem Schüler, dem es oft schwerfiel, ruhig zu sitzen und der Probleme hatte, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. In Momenten schwindender Konzentration habe er sich zum Hund ins Körbchen gelegt und verfolgte von dort aus das Unterrichtsgeschehen. Oft wirken die Schüler ausgeglichener durch ein Tier und durch den gemeinsamen Fokus wird die Teamarbeit gestärkt. Ein Hund kann auch das Selbstwertgefühl fördern, denn er nimmt alle Menschen unabhängig von Aussehen und Können an. „In der Phase der Pubertät schaffte Teefje es immer wieder, „coolen Typen“, von denen man lange kein Lächeln gesehen hatte, einen entspannten Ausdruck mit einem Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Sie wirkte auch in Gesprächen oftmals als „Türöffner“, über den man mit stillen und in sich zurückgezogenen Schülern in Kontakt kam“, erzählt Frau Temmen. Diese Beobachtungen werden von der Wissenschaft mitgetragen. Eine Forschergruppe der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Professorin Ingelore Mammes untersucht das Thema Klassenhund in einer wissenschaftlichen Studie, an der Frau Temmen mit Effi als Kooperationspartnerin beteiligt ist. Neben den sozialen Umgangsformen lernen die Kinder auch, Ordnung zu halten. Frau Temmen erzählt, die Schüler seien stets um einen aufgeräumten Klassenraum bemüht, in dem möglichst nichts auf dem Boden liegt, was dem Hund Schaden zufügen könnte. In der Zeit, in der Teefje die Klasse begleitet hat, hätten viele Schüler ihn schon voller Vorfreude morgens am Parkplatz abgeholt, es gab einen Wasserdienst, einen Gassidienst und einen „Hundebeschützer“, der mit dem Hund vor die Klassentür ging, wenn es doch einmal zu turbulent wurde. „Das war eine tolle Zeit, in der ich als Lehrerin die vielen Vorteile erleben durfte, die ein Hund im Klassenzimmer mit sich bringt“, erinnert sich Frau Temmen.
K. Meyer |
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Vortrag von Frau Göckler ONLINE
Liebe Eltern, im letzten Mittwochsbrief wurde es bereits als Möglichkeit angekündigt, nun können wir es bestätigen: Der Vortrag von Frau Dr. Michaela Glöckler (Dornach) wird am Donnerstag, 19.11.2020 um 20 h per Livestream stattfinden. Das Thema wird sein: „Erziehung zur Freiheit - wie geht das?“ Folgen Sie dem Link: https://global.gotomeeting.com/join/581208661 Sie können sich auch über ein Telefon einwählen. Deutschland: +49 891 2140 2090 Zugangscode: 581-208-661 Für den Festausschuss Verena Maxeiner |
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Mitgliederversammlung
Liebe Eltern, liebe Mitglieder des Waldorfschulverein Düsseldorf e.V.! Leider macht es uns die aktuelle Corona-Situation unmöglich, die für den 20. November geplante Mitgliederversammlung in Präsenz durchführen zu können. Wir haben uns deshalb entschlossen, die Mitgliederversammlung auf Freitag, den 11. Dezember zu verschieben. Sollte eine Versammlung in der Schule dann immer noch nicht möglich sein, werden wir die Versammlung online durchführen. Hierüber informieren wir dann kurzfristig. Wir freuen uns auf Euch. Für den Elternvorstand, Conny Turrek und Bettina Steinstrass |
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Stoff und Spiel
Liebe Kunden. Die Advents- und Weihnachtszeit nähert sich und wir sind mit tollen Ideen für Adventskalender und Gabentisch gerüstet. Wir sind weiterhin Mo.-Fr. von kurz vor 8-14 Uhr für Euch zu erreichen. Sollte es eine Verschärfung des Lockdowns geben, sind wir per Mail Stoffundspiel@yahoo.de erreichbar. Es gibt die Möglichkeit des kontaktlosen Abholens oder des Versendens. Euer Stoff und Spiel Team |
Termine
Liebe Leser. Ab sofort werden die Termine nicht mehr im Mittwochsbrief stehen. Bitte entnehmen Sie die aktuellen Termine und Änderungen der Internetseite unserer Schule: waldorfschule-duesseldorf.de/Kalender |
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347. Mittwochsbrief
Redaktion: mittwochsbrief@waldorfschuleduesseldorf.de Katharina Meyer, Oda Sabelberg, Dirk Hauf, Nina Acquaviva (Layout). Bezüglich der abgedruckten Beiträge nimmt die Redaktion keine inhaltliche Zensur vor, jedoch behalten wir uns Kürzungen vor. Rudolf Steiner Schule • 40625 Düsseldorf • Tel.: 0211/232069 • Fax: 0211/233458 www.waldorfschuleduesseldorf.de • info@waldorfschuleduesseldorf.de
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